Gäbe es keine #Religion – wäre die #Welt dann friedlicher?

Gäbe es keine Religion – wäre die Welt dann friedlicher?

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Der wohl häufigste Vorwurf von Atheisten an gläubige Menschen lautet: Die Religion ist der Hauptgrund für Kriege.

Von Louise Ridley|Huffington Post

Ohne Glaube, sagen viele, hätten die Anschläge vom 11. September 2001 nicht stattgefunden, gäbe es den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern und den Ärger in Nordirland nicht, fänden keine gewaltsamen Auseinandersetzungen über als heilig betrachtete Texte statt – und der Islamische Staat (ISIS) wäre kein Thema.

Große Chance auf weniger Kriege

Richard Dawkins, Großbritanniens bekanntester Atheist, hat argumentiert, Religion sei in der Geschichte der Hauptgrund für Gewalt und Krieg gewesen. Er schrieb 2013 in seiner Autobiographie, „Religion ist das wichtigste und gefährlichste Etikett, mit dem man die Unterscheidung ,die’ gegen ,wir’ aufmachen kann.“

Dawinks behauptete, es gebe eine „viel größere Chance auf keinen Krieg mehr“, wenn man Religionen irgendwie abschaffen würde.

Es gäbe dann seiner Meinung nach auch weniger Hass, „weil viel Hass in der Welt sektiererischer Natur“ sei. „In Nordirland, Indien und Pakistan zum Beispiel“, sagte er der Webseite „belief.net“.

Wissenschaftliche Studien allerdings stellen einen Zusammenhang zwischen Religion und Krieg durchweg infrage. Für ein Papier, die das in New York und Sydney angesiedelte Institute for Economics and Peace im Oktober veröffentlicht hat, wurden alle Kriege des Jahres 2013 untersucht. Die Forscher fanden keinen „generellen kausalen Zusammenhang“ zwischen Religion und Konflikt.

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via religionblog

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