Es „darf“ wieder gehetzt werden in Deutschland!

Es „darf“ wieder gehetzt werden in Deutschland!

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Bagida – HoGeSa und Pegida in Bayern – die extreme Rechte sucht Massenbasis!

Verfasst von: Bürgerinnen und Bürger gegen extreme Rechte. Verfasst am: 25.11.2014 – 12:14. Kommentare: 3
<a href="https://linksunten.indymedia.org/image/128131.jpg&quot; rel="lightbox[node_images][BagidaDownload]“>Bagida

Es „darf“ wieder gehetzt werden in Deutschland – gehetzt gegen Flüchtlinge, den Islam und alles Fremde. In Anlehnung an die Dresdner Pegida Demonstrationen und die Hooligans gegen Salafisten sind inzwischen auch in Bayern auf Facebook die Tasten heiß gelaufen zur Mobilisierung des rassistischen Straßenmobs. Hass- und Gewaltstatements häufen sich auf der FB-Seite „Bagida“ (Bayern Gegen Islamisierung Des Abendlandes). Die extreme Rechte gibt sich dort bei ihren Kommentaren die Klinke in die Hand. Die AdministratorInnen schüren mit Statements gegen eine drohende Islamisierung Deutschlands die Stimmung an. NPDler Karl Richter agitiert. Ein CDU-Gemeinderatskandidat postet das Horst Wessel Lied. Der braune Sumpf lässt sämtliche Schranken fallen. Es braut sich das dumpfe braune Deutschland in Bayern im Netz zusammen und droht damit, in München auf die Straße zu brechen.

Zwei Tage nach der Kundgebung von HoGeSa (Hooligans gegen Salafisten) am 15.11. fand in Dresden die 5. Pegida (Patriotische Europäer Gegen die Islamisierung des Abendlandes) Demonstration mit über 3.000 TeilnehmerInnen statt. Am 24.11. sind es 5.500 TeilnehmerInnen, darunter führende NPD Kader. Die Dresdner Demonstration zieht trotz ihres Termins am Montagabend IslamhasserInnen, RassistInnen und Neonazis aus ganz Deutschland an. Im Internet wird die erfolgreiche Teilnahme kundgetan bzw. angekündigt. Für den 24.11. wird u.a. die Teilnahme einer Delegation der vom Verfassungsschutz beobachteten Münchner Sektion der islamfeindlichen Kleinstpartei „Die Freiheit“ angekündigt. Die Dresdner Demonstrationen sind Schweigemärsche. Als Fahnen sind nur Deutschlandflaggen zugelassen. Alle TeilnehmerInnen sind aufgerufen, Parolen von sich gebende Teilnehmer sofort zur Ordnung zu rufen. So wird versucht, sich – im Gegensatz zur HoGeSa – einen bürgerlichen Anstrich zu geben. Auf ihrer FB-Seite, ihrer Organisationsplattform, versucht Pegida, sich ebenfalls bürgerlich und gewaltfrei zu geben. Gelingen tut der Versuch nicht immer. Als offizielle Partnerseiten haben sie momentan anerkannt: „1. #KAGIDA aus Kassel, 2. #PegidNRW – NRW, 3. #LEGIDA – Leipzig und 4. #BAGIDA – München – Bayern. Bagida (Bayern Gegen Islamisierung Des Abendlandes.), noch keine 20 Stunden im Netz, führte zu internem Streit. Frank Ingo F. einer der Administratoren von Pegida, veröffentlichte in den Postings von Bagida folgenden Kommentar:

„Liebe Freunde, auf der Seite von BAGIDA wird in Kommentaren offen zu Gewalt aufgerufen. Dies entspricht NICHT den ethischen und moralisch Werten und den Zielen von PEGIDA! Hiermit distanziert sich PEGIDA von BAGIDA!“

via afanet


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