Britische Regierung plant #Internetnutzer und Geräte eindeutig zu identifizieren

Britische Regierung plant #Internetnutzer und Geräte eindeutig zu identifizieren

http://www.iknews.de/2014/11/26/england-gesetzentwurf-internetnutzer-und-geraete-eindeutig-identifizieren/

 

England – Gesetzentwurf: Internetnutzer und Geräte eindeutig identifizieren

vernetzt, vorratsdaten

In England soll ein neues Gesetz verabschiedet werden, wonach die Internet Service Provider (ISP) dazu verpflichtet werden jedes internetfähige Gerät einem Benutzer zuzuordnen und die Daten dazu ein Jahr lang zu speichern. Ob Smartphone, Tablet, Notebook oder auch Desktop PC, alles soll klar identifiziert werden. All das natürlich nur, weil die “Terrorgefahr” so groß wie nie zuvor ist. Der Schutz der eigenen Privatsphäre wird dadurch so wichtig wie nie. Es ist an der Zeit sich damit zu beschäftigen, wie man seine Daten und Identität für sich behält. Wie immer wird zunächst irgendwo in Europa getestet und wenn es nicht zuviel Widerstand gibt, wird es flächendeckend umgesetzt.
Wie auf IKN schon in einigen Artikeln beschrieben, ist die eindeutige Identifizierung der Nutzer inklusive der Benutzten Geräte nur ein weiterer Schritt in Richtung der totalen Kontrolle. Bis man den Usern dann ein eigenes Zertifikat aufzwingt – ohne welches man das Netz nicht mehr benutzen kann – ist es dann kein weiter Weg mehr.

Die Möglichkeiten eine Device klar zu erkennen sind sehr weit fortgeschritten, selbst wenn man einen gewissen Aufwand betreibt die eigene Identität zu verschleiern. Beispielsweise der Device- oder Browserfingerprint, ist eine sehr einfache aber effiziente Art um einen Großteil der Nutzer zu identifizieren. Das ist nun sehr stark verkürzt und trivialisiert um zu zeigen wie banal es sein kann. Werden diese Daten bei den ISP’s gesammelt, lässt sich das natürlich noch um ein Vielfaches effizienter gestalten.

Beim Spiegel heißt es zu dem Vorstoß der britischen Regierung:

Neues Gesetz: Britische Regierung plant eindeutige Identifizierung im Internet
Wer war mit welchem Gerät im Internet? Diese Daten sollen britische Provider ein Jahr lang speichern und auf Anfrage der Polizei mitteilen. Das sieht ein neues Gesetz vor, das ganz nach Vorratsdatenspeicherung aussieht.
[…]
Ein von der britischen Innenministerin vorgelegter Gesetzentwurf sieht vor, dass Internet-Provider die eindeutige Identifizierung von Onlinenutzern sicherzustellen haben. Damit soll jedes Gerät, ob Smartphone, Tablet- oder Desktop-Rechner, durch seine IP-Adresse eindeutig zugeordnet werden können. Provider sollen der Polizei auf Anfrage mitteilen, wer welches Gerät zu einem bestimmten Zeitpunkt genutzt hat, berichtet der “Guardian”. Die Speicherfrist dieser Daten soll zwölf Monate betragen.[1]

Es ist wie immer, wenn ein Vorstoß kassiert wurde – beispielsweise vom EUGH – wird einfach ein neuer unternommen um das Ziel dennoch zu erreichen. Die Politik setzt sich mit brachialer Gewalt über die geltenden Gesetze und die Bedürfnisse der Bürger hinweg. Ein gutes Beispiel ist hier auch die Privatisierung der Trinkwasserversorgung, welche nach erheblichem Widerstand der Bürger augenscheinlich vom Tisch war und parallel in erheblich schwerwiegenderer Form – mit eigebundener Ratchet Clause – mittels TISA durch die Hintertür eingeführt werden soll. Die Politik verkauft die Bürger und deren Grundrechte an Konzerne und Geheimdienste, das ist mittlerweile mehr als offensichtlich. Es bleibt abzuwarten, wie lange die Bürger diesem kriminellen Treiben tatenlos zuschauen.

via infonet

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