“Wenn die #USA töten ist das was anderes?”

Wenn die #USA töten ist das was anderes?”

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Wenn die USA töten ist das was anderes

Wir kennen mittlerweile zur Genüge, wenn der Westen und spezielle die Vereinigten Staaten etwas tun, dann läuft das nach dem Motto, „mach was ich sage und nicht was ich tue.“ Die USA sind Weltmeister in dieser Disziplin genannt Doppelmoral, Heuchelei und die Anwendung von zweierlei Mass, das Fordern von Verhaltensnormen, die selbst nicht eingehalten werden. Washington verteilt sehr gerne Lektionen über „Demokratie“ und „Menschenrechte“ gegenüber anderen Ländern, gleichzeitig wird aber die hochmilitarisierte Polizei und Nationalgarde dazu verwendet, um im eigenen Land jede Form des Protest gewaltsam zu unterdrücken. Dass sich die USA in einen brutale Polizeistaat verwandelt hat, kann niemand mehr bestreiten. Siehe aktuell das brutale Vorgehen gegen Demonstranten in Ferguson und zahlreichen anderen amerikanischen Städte.

Die Karte zeigt den „Flächenbrand“ den Ferguson
in den ganzen USA ausgelöst hat, die vielen Städte
wo es zu Demonstrationen gekommen ist.

Nach der Entscheidung der Grand Jury am Montag in St. Louis, den weissen Polizisten Darren Wilson nicht wegen der tödlichen Erschiessung des unbewaffneten schwarzen Teenagers Michael Brown anzuklagen, kam es zu einer Welle der Empörung in Ferguson und ganz Amerika. Zigtausende gingen auf die Strasse und verlangten Gerechtigkeit, da es sich ganz klar um Rassismus und der Deckung von Polizeigewalt handelt. Die Polizei von St. Louis erklärte die Versammlung der Demonstranten für illegal, setzte Tränengas und Gummigeschosse ein, verhaftete 61 Teilnehmer am Montag und 44 am Dienstag. Der Gouverneur von Missouri, Jay Nixon, verdreifachte die Anzahl an Soldaten der Nationalgarde von 770 auf 2’200 am Dienstag.

Man stelle sich vor, in St. Louis werden mehr Truppen gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt, als gegen die ISIS im Irak!!! Das heisst, die kriminelle Elite hat mehr Angst vor dem eigenen Volk als vor den radikal islamischen Terroristen. Ist ja auch klar warum, die ISIS, ISIL oder IS ist nur der neue Markenname für die alte Al-Kaida, eine Schöpfung der CIA. Die sogenannten Terroristen hat Washington unter Kontrolle da ihre Angestellten, aber die eigene Bevölkerung nicht.

Ich sag ja, das US-Regime ist „full of shit“ wenn es darum geht, den Lehrmeister zu spielen. Was haben sich die Politiker in Washington, aber auch die aus Berlin, Paris und London doch aufgeregt, wegen dem Euromaidan-Protest in Kiew vor einem Jahr und wie die Regierung Janukowitsch darauf reagierte? Ja wenn es um vom Westen inszenierte Farbrevolutionen und Umstürze geht, dann wird haargenau aufgepasst, wie die Demonstranten von den Sicherheitskräften behandelt werden. Die Westmedien waren dort und machten aus jeder Mücke einen Elefanten, aus einer unbewaffneten Polizeitruppe die Regierungsgebäude schützte und sich von bezahlten Chaoten mit Brandbomben bewerfen lies, „eine brutale Unterdrückung von einfachen Bürgern die Gerechtigkeit wollen.

Was sagte genau vor einem Jahr US-Aussenminister John Kerry über die Geschehnisse in Kiew? Die USA verspürten „Abscheu über die Entscheidung der ukrainischen Behörden, auf die friedlichen Proteste mit Bereitschaftspolizei und Schlagstöcken zu reagieren, anstatt mit Respekt für demokratische Rechte und menschliche Würde. Die USA stehen an der Seite des ukrainischen Volkes. Es hat Besseres verdient.

Wenn aber im Westen die Polizei andauern mit Schlagstöcken auf Demonstranten draufdrischt und mit Gummigeschosse und Wasserwerfer draufschiesst, dann ist das eine berechtigte Auflösung einer illegalen Versammlung. Dann setzt sich der Rechtsstaat gegenüber Randalierern durch. In Kiew durfte das aber nicht passieren, denn auf Verlangen der USA und EU musste die Regierung den gewaltsamen Chaoten die besetzten Gebäude, Strassen und Plätze überlassen. Die Provokateure wurden auch von der amerikanischen Botschaft pro Tag mit 20 Euro dafür bezahlt.

Die EU-Delegation in Kiew erklärte damals scheinheilig, sie versuche Kontakt zu den ukrainischen Behörden aufzunehmen, um „den Einsatz von Gewalt gegen einfache Bürger“ zu verhindern. Die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton reagierte „mit Trauer“ darauf, dass die Polizei Gewalt einsetze, „um friedliche Menschen zu vertreiben„. Schwedens Aussenminister Carl Bildt zeigte sich „sehr besorgt“ über die Ereignisse. „Repression ist kein Weg für die Ukraine – Reformen sollten einer sein„, schrieb er damals auf Twitter.

Ach ja? Wo sind diese ganzen besorgten Politiker heute, wenn es um die Menschenrechte in den USA geht? Warum sind die EU-Politiker nicht in Ferguson und zeigen Solidarität mit der Mutter des ermordeten Teenagers? Warum verlangen sie nicht die gleiche Zurückhaltung der Polizeikräfte wie sie es in Kiew gemacht haben? Ach das ist was anderes? Wenn das US-Regime die Bevölkerung niederknüppelt und zusammenschiesst, dann ist das schon in Ordnung. Nur andere unliebsame Regierungen die man stürzen will dürfen das nicht, damit der Putsch gelingt!

Wenn ich der russische Präsident Putin oder Aussenminister Lavrow wäre, würde ich jetzt nach Ferguson reisen und mich mit den Demonstranten dort solidarisieren. Ich würde wie damals die ganzen Westpolitiker die auf dem Maidan in der Menge badeten, den Auftritt auch als medienwirksamen PR-Gag nutzen, grosse Reden schwingen und sagen, Russland stehe an der Seite des amerikanischen Volkes, denn es hätte etwas besseres verdient als das kriegerische und diktatorische Obama-Regime. Ich würde dann zu einem Umsturz und Revolution aufrufen, so wie die Westpolitiker es in Kiew getan haben.

Was? Das geht nicht? Das dürfen die Russen nicht? Präsident Putin darf nicht zu Demonstrationen nach Amerika oder nach Deutschland reisen? Er darf nicht am Brandenburger Tor bei der Montagsdemo eine Rede halten? Das wäre eine grobe Verletzung der Souveränität und Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Staates? Ach so ist das. Guido Westerwelle, Catherine Ashton, John McCain, Victoria Nuland, nur um einige westliche Politiker zu nennen, waren aber auf dem Maidan in Kiew und haben sich massiv in die inneren Angelegenheiten der Ukraine eingemischt.

Wenn der Westen einen Krieg anzettelt, gegen das Völkerrecht verstösst, ein Land bombardiert, überfällt und besetzt, dann ist das was anderes. Dann ist das eine „Befreiung“. Wenn der Westen eine Sezession auslöst und anerkennt, wie die Trennung des Kosovo von Serbien, oder von Südsudan von der Republik Sudan, dann darf der Osten das sicher nicht auch tun wie mit der Krim. Das eine ist ein demokratischer Ausdruck des Volkswillen, das andere eine illegale Annektion. Die Legalität eines Referendum ist auch relativ, je nach dem wo die Volksbefragung abgehalten wird.

Es ist auch in den Augen der westlichen Demokratien (kotz) völlig in Ordnung, wenn das Putsch-Regime in Kiew die Zahlung gegenüber den Spitälern und den Rentnern in der Ostukraine einstellt. Jetzt hat Kiew sogar alle Geldautomaten, alle Kartenleser in den Geschäften und überhaupt das elektronische Geldsystem abgestellt. Die Menschen in der Ostukraine können nichts mehr mit Karte zahlen, kommen auch nicht an ihre Bankguthaben ran und der Staat verweigert die Zahlung der Gesundheitskosten und der Altersrenten. Das vom Westen unterstützte faschistische Regime will die Menschen im Osten durch Bestrafung in die Knie zwingen. Von den täglichen Bombenkrieg gegen die Zivilisten gar nicht zu sprechen.

Man stelle sich vor, Moskau würde das selbe machen, was gebe es für ein Geschrei? Aber ich bin ja auch so schwer von Begriff. Mein Gerechtigkeitssinn und die Anwendung der gleichen Massstäbe und Gesetze gegenüber allen Ländern, Völkern und Menschen stehen mir im Weg. Wann kapiere ich endlich, Amerika tut immer nur gutes, auch wenn es schlechtes macht? Der Zweck heiligt die Mittel, was der Westen darf, dürfen andere nicht, Regeln gelten nur für andere, selber muss man keine befolgen. Die Verletzung der Pressefreiheit, Menschenrechte und Demokratie wird nur in anderen Ländern kritisiert, selber darf man dagegen brutal vorgehen. Es gibt gute und schlechte Regime, genau so wie es gute und schlechte Terroristen gibt.

Wenn die NATO ein osteuropäisches Land nach dem anderen einverleibt, zahlreiche neue Militärbasen errichtet, Waffen und Soldaten stationiert und immer näher an die russische Grenze rückt, dann ist das eine Aggression Russlands die abgewehrt werden muss. Wenn die NATO Militärmanöver im Schwarzen Meer und in der Ukraine abhält, NATO-Soldaten sich die ganze Zeit in der Ukraine aufhalten und neue Waffen an das Nazi-Regime geliefert werden, dann ist Russland der Böse. Fiktive russische Panzer rollen auch immer wieder über die Grenze, die sich aber in Luft auflösen. Nur ein „Putin-Versteher“ würde meinen, da wird voll gelogen, es ist eine verkehrte Welt und die Täter werden zu Opfern gemacht.

Einer der wenigen westlichen Politiker die sich zu dem Juryentscheid in Ferguson geäussert hat, ist die französische Justizministerin Christiane Taubira. Die schwarze Ministerin im Kabinett von François Hollande wies auf die wiederholten Fälle von Polizeibrutalität in den USA hin, auf die neueste Erschiessung eines 12-jährigen in Chicago und schrieb auf Twitter am Dienstag: „Wie alt war Michael Brown? 18. Trayvon Martin? 17. Tamir Rice? 12. Wie alt der nächste? 12 Monate? ‹Tötet sie, bevor sie gross werden›, Bob Marley„. Marley wegen dem berühmten Lied: „I Shot the Sheriff“ und der Aussage darin: „Kill them before they grow“.

Wen rufen wir an wenn Bullen morden??

Wow, was hat sich Taubira danach an Kritik eingefangen? Was würde ihr überhaupt einfallen, das US-Justiz- und Polizeisystem zu kritisieren, hiess es von allen Seiten. Die Vereinigten Staaten hat niemand zu belehren oder auf Fehlverhalten hinzuweisen. Zu Rechenschaft ziehen sowieso nicht. Sie stehen über jedem Recht. Wer es wagt einen US-Staatsvertreter beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen Kriegsverbrechen anzuklagen wird „terminiert“. Das US-Regime darf Menschen töten, egal ob zu Hause oder im Ausland, ob durch Giftspritze, Polizeigewalt, Folter, Mordkommandos, Killerdrohnen oder Bombenangriffe. Habt ihr das auch jetzt verstanden? Wenn die USA töten ist das was anderes!

Amerika wach auf

Guckt weiter Hollywoodfilme und TV-Serien, wo Amerikaner immer die Guten sind, heldenhaft und selbstlos handeln, und ständig gewinnen. Auch wie die Gesellschaft in den Filmen gezeigt wird entspricht vollkommen der Realität. Allen geht es gut, jeder hat einen Job, ein Haus und ein Auto. Alle lieben sich, egal welche Rasse oder Herkunft. Es gibt keine Diskriminierung, keine Korruption und keine Staatsgewalt. Armut und Gettos sind unbekannt, jeder kann es zum Millionär schaffen. Eine Gesellschaft die nur aus Glück, Spass, Wohlstand und Frieden besteht.

Was in Ferguson und rund um Amerika an Aufständen passiert, an Ausdruck der Frustration über die völlig kaputte Gesellschaft und die massive Polizeipräsenz, um den Protest mit Gewalt zu unterdrücken, ist nicht repräsentativ, ist kein schlechtes Zeichen. Es ist auch egal, dass seit 9/11 mehr Amerikaner durch die eigene Polizei getötet wurde als gefallene Soldaten durch die Kriege. Das fast 50 Millionen US-Bürger von staatlichen Almosen dahinvegetieren. Es kann nur in einen Flächenbrand ausarten und die Scheinwelt demnächst zusammenbrechen!

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Wenn die USA töten ist das was anderes http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/11/wenn-die-usa-toten-ist-das-was-anderes.html#ixzz3KSKzB7O6

via uskillnet

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