Eric Zuesse: Ursachen, Hintergründe und Machtkämpfe nach dem vom Westen angeführten #Ukraine-Staatsstreich.

Eric Zuesse: Ursachen, Hintergründe und Machtkämpfe nach dem vom Westen angeführten #Ukraine-Staatsstreich.

http://nattvandare.blogspot.de/2014/12/die-usa-gehoren-zu-den-drei-staaten-die.html

 

Die USA gehören zu den drei Staaten, die sich offiziell weigern, Faschisten und Holocaust-Leugner zu verurteilen

Der Schlüssel zum Verständnis dieser Resolution sind Kenntnisse über ihren historischen Hintergrund und besonders über das weltweit einzige von Nazis dominierte Regime in der heutigen Ukraine. Der investigative Historiker Eric Zuesse befasst sich eingehend mit Ursachen, Hintergründen und kriminellen Machenschaften und Machtkämpfen nach dem vom Westen angeführten Ukraine-Staatsstreich.

Von Eric Zuesse
Information Clearing House, 24.11.14

Bei einer Abstimmung der Vereinten Nationen [s. hier] über eine Resolution gegen das erneute Aufkommen des rassistischen Faschismus oder „Nazismus“ und gegen die Leugnung des von Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg hauptsächlich an Juden begangenen Holocausts, die am 21. November (2014) stattfand, haben nur drei Staaten – die USA, die Ukraine und Kanada – mit Nein votiert.

Dieser Resolution (des 3. Komitees) der UN-Generalversammlung [die in offizieller deutscher Übersetzung hier aufzurufen ist] stimmten 115 Staaten zu, 3 lehnten sie ab und 55 enthielten sich, um den US-Präsidenten Obama nicht zu verärgern, der gegen die Resolution war.

Die der Generalversammlung vorgelegte Resolution richtete sich gegen die in Europa – und besonders in der Ukraine – seit mehr als einem Jahrzehnt wieder wachsenden rassistischen, faschistischen und neonazistischen Bewegungen; in Kiew haben die USA Vertretern zweier nazistischer Parteien hohe Ämter in der neuen Regierung verschafft, die sie im Februar nach einem gewaltsamen Putsch gegen den gewählten ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch installiert haben [s. hier]. Das gesamte ukrainische „Verteidigungsressort“ wurde sofort den Führern dieser beiden nazistischen Parteien übertragen, die als fanatische Russenhasser bekannt sind [s. hier]. Die Ukraine ist jetzt das erste und bisher einzige Land, das nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wieder von einem faschistischen Regime beherrscht wird. Weniger als drei Monate nach dem Staatsstreich startete die neue Regierung ein Programm der ethnischen Säuberung im Südosten des Landes, der überwiegend von ethnischen Russen bewohnt wird und wo rund 90 Prozent der Wähler für den Mann gestimmt haben, der durch den Staatsstreich gestürzt wurde; mit der Säuberungskampagne sollen die Janukowytsch-Wähler vertrieben oder ausgerottet werden, damit sie nie wieder an einer Wahl in der Ukraine teilnehmen können. Wenn sie diese Wähler nicht ausschalten können, müssten die Nazis fürchten bei der nächsten demokratischen Wahl (in der gesamten Ukraine) wieder entmachtet zu werden [s. hier].

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Die Ukraine hat dieser UN-Resolution nicht zugestimmt, weil die neue ukrainische Regierung das einzige nazistische Regime der Welt ist, sich auch so verhält und mit dem, was sie tut, zahlreiche Bestimmungen des Völkerrechts verletzt, auf die in der Resolution Bezug genommen wird – auch wenn die Ukraine und die Vorkommnisse in der Ukraine darin überhaupt nicht benannt werden.

Die USA haben diese Resolution abgelehnt, weil die US-Regierung das Nazi-Regime in der Ukraine an die Macht gehievt hat [s. hier, das sehr informative Video in englischer Sprache hängt am Anfang, kann aber durch Anschieben der Zeitanzeige wieder in Gang gesetzt werden]. Und Kanada hat mit Nein gestimmt, weil sein weit rechts stehender Premierminister Stephen Harper die Außenpolitik der USA bedingungslos unterstützt und erreichen will, dass US-Präsident Barack Obama den Weiterbau der Keystone XL Pipeline genehmigt, damit die Koch Bothers und andere große Ölgiganten das aus den kanadischen Teersänden der landumschlossenen Athabasca-Region gewonnene Öl rentabel transportieren und nach Europa und in alle Welt verkaufen können.

Der Schlüssel zum Verständnis dieser Resolution sind Kenntnisse über ihren historischen Hintergrund und besonders über das weltweit einzige von Nazis dominierte Regime in der heutigen Ukraine. Deshalb werde ich mich jetzt eingehend damit befassen, damit sich der ansonsten schwer zu verstehende Inhalt der UN-Resolution erschließt.

In einer UN-Pressemitteilung über die Abstimmung am 21. November ist zu lesen: „Vor der Abstimmung (über die Antinazi-Resolution) erklärte der Vertreter der Ukraine, auch während des Stalinismus seien im Gulag viele Menschen getötet worden; deshalb müssten sowohl Hitler als auch Stalin als internationale Verbrecher gebrandmarkt werden. Dann forderte er die Russische Föderation auf, die Glorifizierung und Förderung des Stalinismus einzustellen und teilte mit, dass er dem Text der Resolution nicht zustimmen könne.“ Die Ukraine hat sich also geweigert, den Nazismus zu verurteilen, weil in der UN-Resolution nicht auch Stalin und Russland angeklagt werden. Aus Gründen der Ausgewogenheit sei jede Art von Intoleranz abzulehnen, fügte er hinzu.

Samantha Power, die Repräsentantin der USA bei den Vereinten Nationen, gab als Grund für die Ablehnung der Resolution an, in der vorliegende Form könne sie der Regierung der Ukraine nicht zugemutet werden. „Die Delegation der Ukraine ist verärgert über die offensichtlich politische Motivation, die den Hauptinitiator (Russland) zur Vorlage dieser Resolution veranlasst hat. Die Regierung (Russlands) hat die in der Resolution vorgebrachten Anschuldigungen auch schon in der gegenwärtigen Ukraine-Krise (gegen die ukrainische Regierung) erhoben. Das war beleidigend und respektlos gegenüber denjenigen, die tatsächlich unter nazistischen Regimen gelitten haben. Deshalb werden die USA gegen diese Resolution stimmen.“ Mit anderen Worten: Die USA haben diese Resolution abgelehnt, weil sie darin eine Beleidigung für die ukrainische Regierung sehen, obwohl weder der Name „Ukraine“ noch irgendwelche konkreten Hinweise auf die Ukraine darin vorkommen [s. auch dazu hier]. Die ukrainische Regierung, das derzeit einzige (offen) faschistische Regime der Welt, hatte die Gelegenheit den Nazismus zu verurteilen, sich aber dazu entschlossen, durch Ablehnung der Resolution den Nazismus zu akzeptieren. Und ihr Förderer USA schloss sich der Ukraine an. Wer war der Herr und wer der Sklave? Haben die USA einen Wunsch der ukrainischen Regierung erfüllt, oder hat die ukrainische Regierung nur das getan, was die US-Regierung, die sie installiert hat, von ihr erwartete? Bedenken Sie dabei auch das Folgende.

Der direkte historische Hintergrund:

In meinem kürzlich veröffentlichten Artikel „Meet Ukraine’s Master Mass-Murderer“ [Der Chef der Massenmörder in der Ukraine, s. hier] habe ich dokumentiert, wie der US-Präsident Barack Obama – mit Hilfe seines Außenministeriums, der CIA und der US-Botschaft in der Ukraine und finanziert von US-amerikanischen und ukrainischen Oligarchen – die „Maidan-Bewegung“ ausgenutzt hat, um den korrupten, aber demokratisch gewählten prorussischen ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch durch ein gewalttätiges, antirussisches, rassistisch-faschistisches Regime zu ersetzen, dessen mächtigster Mann Dmytro Jarosch ist; der hat eine der beiden rassistisch-faschistischen „Nazi-Parteien“ der Ukraine gegründet und führt sie bis heute: den bewaffneten Rechten Sektor, der über eine Privatarmee von 7.000 gut ausgebildeten „Paramilitärs“ verfügt, die nicht nur Ukrainer mit abweichender Meinung terrorisieren und wahllos ermorden, sondern sogar öffentlich und ungestraft den Präsidenten Petro Poroschenko, die Galionsfigur der Ukraine, bedrohen, um ihn auf ihrer Linie zu halten.

In diesem Artikel will ich mich mehr auf Jaroschs schärfsten Konkurrenten im Kampf um die Macht konzentrieren, auf den brutalen ukrainisch-israelisch-schweizerischen Multimilliardär Ihor Kolomojskyi, der auch über eine ukrainische Privatarmee von rund 7.000 Söldnern verfügt und ebenfalls öffentlich damit droht, Poroschenko stürzen zu wollen, wenn der nicht nach seiner Pfeife tanzt. Zuerst will ich mich aber mit Poroschenkos Werdegang befassen.

Die Galionsfigur Poroschenko

Es ist wichtig zu wissen, dass die Galionsfigur Poroschenko selbst ein korrupter milliardenschwerer Oligarch ist, der – wie Kolomojskyi und Jarosch – schon lange mit der CIA, mit US-Botschaftern und US-Präsidenten zusammenarbeitet [s. dazu auch hier], um die Ukraine aus ihrer historischen Allianz mit ihrem wichtigsten Bündnispartner und Nachbarn Russland herauszulösen. Deshalb eignet sich Poroschenko bestens dafür, vom US-Präsidenten Obama oder von republikanischen und konservativen demokratischen Kongressmitgliedern wie Senator Robert Melendez aus New Jersey den US-Medien und dem voreingenommenen US-Publikum als Galionsfigur der Ukraine und als das demokratische Gesicht eines Landes präsentiert zu werden, das durch die „imperialistischen Absichten“ des russischen Präsidenten Wladimir Putin bedroht wird.

Putin ist natürlich nicht erfreut darüber, wenn die USA und die EU Russland mit neu aufgenommenen NATO-Mitgliedern – zu denen auch die Ukraine gehören möchte – und mit darin errichteten US-Militärbasen umzingelt, in denen auf Russland zielende Atomraketen stationiert werden sollen [s. hier]. Wenn sich Putin dagegen wehrt, wird er prompt „vom gesamten Westen“ angefeindet, weil Washington das so will. Die Medien geben ungeprüft weiter, was die US-Regierung verkündet. Der US-Bevölkerung ist es gleichgültig, wenn Russland mit feindlichen Atomraketen eingekreist wird, und wenn ethnische Russen in der Ukraine ausgerottet werden oder nach Russland fliehen müssen [s. dazu auch hier]. Putin ist im Gegensatz zu Poroschenko in Washington nicht willkommen. Die USA haben sich für Poroschenko und gegen Putin entschieden. US-Präsident Obama, alle Republikaner und die konservativen Demokraten im Kongress preisen Poroschenko und schmähen Putin, als würden die Russen die USA und nicht die USA Russland mit Raketen umstellen.

Während Poroschenko tatsächlich auf die USA setzt, setzen die USA wohl nicht mehr lange auf ihn. Poroschenko wurde schon vor einem Jahrzehnt als US-Agent eingekauft. Schon als treuer Vasall der damals noch von den Russen ernannten kommunistischen Führung der Ukraine hat er die Grundlagen für seinen heutigen Reichtum gelegt. Bei der Privatisierung ukrainischen Staatseigentums, die nach einem in Harvard entworfenen Plan erfolgte [s. hier], gelang es ihm, sich eine Schiffswerft, eine Schokoladenfabrik und einen Fernsehsender anzueignen. Und dann lief er zu den USA über.

Für die Oligarchen der USA ging der Kalte Krieg nie zu Ende; sie sahen ihn auch nie als Krieg des Kapitalismus gegen den Kommunismus an, sondern wollten nur immer den Oligarchen aller anderen Staaten überlegen sein. Und Poroschenko wechselte schon 2004 – bevor das kommunistische, mit Russland verbündete Regime unterging – zu den politischen Kräften der Ukraine über, die eine Annäherung an die USA wollten.

Wie Poroschenko wirklich einzuschätzen ist, geht aus einem Telefongespräch zwischen der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton und Urmas Paet, dem damals in Kiew weilenden Außenminister Estlands, hervor, das am 25. Februar 2014 direkt nach dem Staatsstreich geführt wurde. In einem Kommentar zu der Niederschrift dieses Telefonats [s. hier] steht auch der folgende Satz: „Poroschenko weiß also, dass sein Regime auf einem von den USA unter falscher Flagge durchgeführten Staatsstreich gegen seinen Vorgänger beruht.“ Mit anderen Worten: Schon am 25. Februar 2014 wusste Poroschenko, dass die Gewalt (und die Toten auf dem Maidan) von denjenigen zu verantworten sind, die im Auftrag der US-Regierung den Staatsstreich angezettelt haben, und nicht von der Janukowytsch-Regierung. Spätestens von da an war er an dem Betrug, der an den Ukrainern begangen wurde, und an dessen Vertuschung beteiligt. Poroschenko ist ein Landesverräter, (der nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist). Auch die EU-Außenbeauftragte wusste nach diesem Telefongespräch, was von Poroschenko zu halten ist, hat es aber verschwiegen. Vermutlich wurden auch sie und andere EU-Funktionäre (von den USA) bestochen.

Kolomojskyi – der mächtigste Oligarch der Ukraine

Die britische Zeitung The Independent berichtete am 11. September 2013, also schon lange vor dem Staatsstreich: „Kolomojskyi hat den Ruf, eine ‚Heuschrecke‘ zu sein, der Firmen angreift, indem er ihr Management destabilisiert, den Aktienkurs nach unten treibt und sie dann unter seine Kontrolle bringt, ‚ohne die anderen Aktionäre angemessen zu entschädigen‘. Der Richter stellte fest, Kolomojskyi werde nachgesagt, sich ‚mit vorgehaltener Schusswaffe‘ andere Firmen anzueignen. Sogar Kolomojskyis Hauptentlastungszeuge bestätigte dieses Image seines Chefs.“

Am 15. Januar 2014, kaum einen Monat vor dem Staatsstreich, wurde auf der US-Website The Hill über Kolomojskyi, seine Großbank Privat und seinen Kumpan Bogolyubov (weitere Infos über ihn hier) Folgendes berichtet: „Vor der Übernahme des Stahlwerks Kremenchuk durch die Bank Privat im Jahr 2006 schickten Kolomojskyi und Bogolyubov ein Bande Krimineller, die mit Baseballschlägern, Gewehren für Gasgranaten und Gummigeschosse, Eisenstangen und Kettensägen bewaffnet waren, in das Werk. Kurz danach wurde die Stahlproduktion in Kremenchuk von der Bank Privat kontrolliert.

Nach dem Staatsstreich im Februar berichtete der großartige unabhängige US-Journalist George Eliason, der zufällig in der ukrainischen Konfliktzone lebt, am 23. Juni 2014 [s. hier]: „Wenn Kolomojskyis Söldner ein Geschäft heimsuchen, kommt das einer Belagerung gleich. Sie rücken mit zwanzig Mann an, umzingeln das Geschäft und bedrohen mit ihren Waffen alle Anwesenden. Weil sie von der Regierung nicht versorgt werden, räumen sie einfach das ganze Geschäft aus und lassen kaum etwas für bezahlende Kunden zurück.“

Eliason schrieb weiter: „Als Reaktion auf den Friedensplan stellte Kolomojskyi, der führende jüdische Banker, Oligarch und Staatsmann der Ukraine, fest, dass er sich von Poroschenko nichts vorschreiben lasse. Er werde seine Militäroperationen (in der Ostukraine) so lange fortsetzen, bis alle Moskau-hörigen ethnischen Russen ausgerottet seien. Man sollte ihn ernst nehmen: Das ist nämlich der Kerl, der vor dem Umsturz auf der Krim eine Holocaust-Gedenkstätte niederreißen und da, wo das Krematorium stand, Luxusbehausungen errichten ließ. Er bezahlte und organisierte die Massaker im Gewerkschaftshaus in Odessa und in Mariupo [s. hier]. Außerdem bestreitet er die Legitimität der Kiewer Regierung und bezeichnet sich selbst als Separatisten. Sollten wir Obama nicht darauf aufmerksam machen?“ Obama, hat nämlich erklärt, die von seiner neuen ukrainischen Regierung Getöteten seien Separatisten und verdienten deshalb den Tod.

Mit anderen Worten: Kolomojskyi respektiert kein Gesetz und lässt nur sein „Faustrecht“ gelten.

Schon am 2. März 2014, also direkt nach dem Staatsstreich, wurde Kolomojskyi von der Regierung Obama als Gouverneur der Oblast Dnipropetrowsk, also der Region um die Stadt Dnipropetrowsk, eingesetzt.

Die Presseagentur AFP hat am 31. Oktober berichtet: „Kolomojskyi, einer der umstrittensten Milliardäre der Ukraine, lässt sich und seinen Besitz von einer eigenen paramilitärischen Einheit schützen und nutzt sie auch sehr erfolgreich zur Durchsetzung seiner politischen Ziele.“ Als Kolomoyskys Gefolgsmann Yuriy Bereza (s. hier) gefragt wurde, wie viele Männer sein Bataillon habe, antwortete er: „Inoffiziell sind es 7.000.“ Bereza hat bereits damit gedroht, Poroschenko zu stürzen, wenn nicht schnell genug möglichst viele ethnische Russen getötet oder vertrieben werden. Auf die Frage, wie viel Zeit Kolomojskyi (der Kiewer Regierung und) Poroschenko dafür einräumen wolle, erwiderte er: „Wir geben ihnen ein halbes Jahr.“ Wenn Kolomojskyi dann noch nicht zufrieden sei, werde es einen neuen Staatsstreich geben.

Ich habe mich bereits früher über die Verbindungen Kolomojskyis zu Obama und zum Weißen Haus geäußert [s. hier]. Kolomojskyi hat den Sohn (des Vizepräidenten) Joe Biden und einen weiteren jungen Mann, der (US-Außenminister) John Kerry nahe steht, in einer seiner Firmen angestellt. Beide könnten Milliardäre werden, wenn in den auf Betreiben der USA ins Visier genommenen Gebieten der Ostukraine genügend Menschen umgebracht oder vertrieben werden; Ihor Kolomojskyis Firma, für die beide arbeiten, hat die Fracking-Rechte für viele der Gebiete erworben, die immer noch von der ukrainischen Regierung bombardiert werden. Für die Obama-Regierung sind die Bewohner dieser Gebiete wertlos, sie ist nur an deren Land interessiert.

Widerstand gegen die Ukraine-Operation Obamas

Einige Mitglieder des US-Kongresses, die alle zu den Demokraten gehören, sind gegen die US-Unterstützung für die Faschisten in der Ukraine. Einer davon, der Abgeordnete John Conyers aus Michigan, hat sogar einen Gesetzentwurf vorgelegt, mit dem er diese Unterstützung beenden wollte, und der Journalist Max Blumenthal hat am 18. November auf der Website Alternet einen Artikel mit folgender Überschrift veröffentlicht: „How the Israel Lobby Protected Ukrainian Neo-Nazis“ [Wie die Israel-Lobby die Neonazis in der Ukraine schützte, s. hier]. Blumenthal verbreitete auch das „Failed Amendment barring US assistance to Ukrainian neo-Nazis“ [den abgelehnten Gesetzentwurf zur Unterbindung der US-Unterstützung für die Neonazis in der Ukraine]. Der Gesetzentwurf scheiterte an der wütenden antirussischen Propaganda der Anti-Defamation League und weil er von den Republikanern und konservativen Demokraten im Kongress abgelehnt wurde.

Diese Vorgänge haben wieder einmal gezeigt, dass die Vereinten Nationen viele gut gemeinte, aber wirkungslose Resolutionen gegen Neonazis beschließen können, der US-Kongress aber Maßnahmen, die tatsächlich etwas bewirken könnten, immer ablehnt – auch weil Obamas Diffamierungskampagne gegen Russland besonders auf das US-Establishment wirkt.

Obwohl Russland schon lange Zeit nicht mehr kommunistisch ist, werden die Russen selbst von den Demokraten nahe stehenden US-Oligarchen wie George Soros und Pierre Omidyar immer noch so verabscheut, dass diese nicht davor zurückschrecken, von ukrainischen Nazis möglichst viele Russen ermorden zu lassen.

Der investigative Historiker Eric Zuesse ist der Autor der kürzlich veröffentlichten Bücher „They’re Not Even Close: The Democratic vs. Republican Economic Records, 1910-2010“ (Sie kommen sich noch nicht einmal nahe: Die Wirtschaftsberichte der Demokraten und der Republikaner in den Jahren 1910-2010, Inhaltsangabe s. hier) und „CHRIST’S VENTRILOQUISTS: The Event that Created Christianity“ (Die Bauchredner Christi: Das Ereignis, aus dem sich das Christentum entwickelte, Inhaltsangabe s. hier).

luftpost-kl.de hat den Artikel komplett übersetzt und mit Ergänzungen und Links in runden Klammern versehen. In eckigen Klammern sind nur die Links des Autors übernommen, die auch funktionieren.

Eingestellt von Mowitz um 07:08
via monanet
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