Patriot Act: »Seite nicht verfügbar« #NSA»inspiziert, modifiziert oder blockt«

Patriot Act: »Seite nicht verfügbar« #NSA»inspiziert, modifiziert oder blockt«

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/markus-gaertner/zensur-keule-us-regierung-probt-knockout-von-info-webseiten.html

Zensur-Keule: US-Regierung probt Knockout von Info-Webseiten

Markus Gärtner

Die US-Regierung hat am Mittwoch die gezielte Ausschaltung von News-Webseiten im Internet geprobt. Der Herausgeber der Seite Natural News, Mike Adams, beruft sich bei diesem Vorwurf auf mehrere »Quellen« in seinem Kontakte-Netzwerk.

Tatsächlich waren für mindestens zwei Stunden zahlreiche Seiten in Kalifornien nicht mehr zugänglich, darunter der bekannte Drudge Report, CNN und die Epoch Times.

Bei dem Großversuch habe sich herausgestellt, dass eine gezielte flächendeckende Abschaltung unliebsamer Webseiten jederzeit schnell möglich ist. Techniker bei Natural News haben demnach ermittelt, dass mit chirurgischen digitalen Eingriffen einzelne Datenpakete »inspiziert, modifiziert oder geblockt« werden können.

Somit wäre es beispielsweise möglich, den lahmgelegten Webseiten für einige Zeit durch eine externe Propaganda-Redaktion bestimmte Nachrichten nicht nur aufzuzwingen, sondern den kompletten Nachrichtenfluss fernzusteuern.

Hinter dem Versuch stehe das Wissen von Polizei, Geheimdiensten und Behörden, dass es bei Natur-Katastrophen, Terror-Anschlägen und anderen Großereignissen entscheidend ist, einen Nachrichtenvorsprung zu gewinnen.

Mehr noch: Es gehe auch darum, die Deutungshoheit zu erringen und die offizielle Version zuerst zu verbreiten, bevor Journalisten, Blogger oder Aktivisten sich die verfügbaren Fakten vornehmen und eine unabhängige Erklärung zu dem Ereignis und seinen Hintergründen liefern können.

Damit zieht sich die Schlinge um Bürgerrechte und Informationsfreiheit in den USA noch einmal deutlich enger. Nach dem 11. September 2001 wurde zunächst in Windeseile mit dem »Patriot Act« ein Bundesgesetz zur Einschränkung der amerikanischen Bürgerrechte verabschiedet.

Seitdem hat die Bespitzelung der US-Bevölkerung – und anderer Staaten − durch die NSA ungeahnte Ausmaße angenommen. Polizei und Bundesbehörden wurden zudem mit militärischem Gerät und SWAT-Teams signifikant hochgerüstet. Und jetzt auch noch Vorbereitungen, um im Ernstfall mittels einer digitalen Keule gezielt bestimmte Info-Quellen im Internet lahmzulegen.

Am Mittwoch sollen laut Natural News mehrere Internet-Provider zeitgleich mit einer neuen Technologie die genannten News-Seiten ausgeschaltet haben. Besucher der Seiten bekamen die Fehlermeldungen »Seite nicht verfügbar«, oder »unbekannter Host.«

Den Redakteuren der Webseite Before It´s News fiel bei der Analyse des digitalen Knockouts auf, dass im Falle der Epoch Times die chinesische Version weiterhin aufgerufen werden konnte, die Keule gegen die Info-Seiten also wahrscheinlich auf englischsprachige Publikationen zielte.

Die Washington Times bezeichnete den gleichzeitigen Ausfall des Drudge Reports und der WorldNetDaily als »sonderbaren Zufall«, nachdem das FBI kurz zuvor vor einer großflächigen Attacke gegen US-Firmen mit Malware gewarnt hatte.

Der Geheimdienst hatte am Montagabend in einem »Flash Memo« die mögliche Infiltration von Firmen-Webseiten durch unbekannte Angreifer vorhergesagt. Vorausgegangen war der digitale Einbruch von Hackern in die Rechner des weltweit größten Filmstudios Sony Pictures Entertainment. Dabei wurden auch persönliche Informationen zahlreicher prominenter Hollywood-Schauspieler entwendet.

Hinter diesem Angriff wird im Augenblick Nordkorea vermutet. Sony hatte mit der Action-Komödie The Interview einen Film produziert, in dem der Regisseur einer Celebrity-Show vom CIA angeheuert wird, um nach einem Interview den nordkoreanischen Despoten Kim Jong-un zu ermorden.

Der Streifen soll den Diktator zur Weißglut getrieben haben. Er soll das Video als »kriegerischen Akt« bezeichnet haben. Nicht nur bei den attackierten Info-Seiten selbst, auch unter Experten wird die Attacke auf Sony als eine Art Meilenstein in einem auflodernden Cyberkrieg gesehen.

»Ich glaube, diese koordinierte Attacke gegen einen US-Konzern stellt ein einschneidendes Ereignis dar«, erklärt der Chef für digitale Sicherheit beim Software-Hersteller Trend Micro, Tom Kellermann, »geopolitische Entwicklungen erweisen sich nun als Treiber für destruktive Cyberangriffe

Bei Before It´s News wird gar befürchtet, dass die künstliche Auslösung von Finanzkrisen nun keine Zukunftsmusik mehr ist und dass Cyber-Invasionen dabei sind, sich als Alternative zu traditionellen Kriegen zu etablieren.

Damit wäre kein Beweis, aber eine mögliche Begründung für die Attacke am Mittwoch auf Webseiten in Kalifornien gefunden. Was die US-Regierung zu einer solchen digitalen Generalprobe motiviert haben könnte, ist kein Geheimnis.

Die Angst vor einer Ebola-Epidemie könnte genauso ein Auslöser für künftige Info-Keulen der Regierung sein, wie Terroranschläge, ein schweres Erdbeben (Kalifornien), oder »Fals Flag«-Operationen, für die Behörden anschließend nicht genehme politische Gruppen verantwortlich machen.

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

via comnet

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