Kraftwerke pusten #Quecksilber in die Luft! 109 kg in #Bremen_Farge

Kraftwerke pusten Quecksilber in die Luft!

109 kg in #Bremen_Farge

http://www.klimaretter.info/umwelt/nachricht/17873-kraftwerke-pusten-quecksilber-in-die-luft

http://www.thru.de/search/?c=search&a=detail&betriebId=30391&kalendarjahr=2012&L=0&target=%22_blank%22

 

Kraftwerke pusten Quecksilber in die Luft

Die Wirtschaft in Brandenburg hat im Jahr 2012 insgesamt 863 Kilogramm Quecksilber als Schadstoffemission freigesetzt. Hauptemittenten sind die Vattenfall-Braunkohlekraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe mit 505 und 228 Kilogramm Quecksilber, die über die Abluft in die Umwelt gelangen. Das geht aus der Antwort der brandenburgischen Landesregierung auf eine Anfrage der Landtagsfraktion der Grünen hervor.

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Das Kraftwerk Jänschwalde bei Cottbus stößt nicht nur große Mengen des Treibhausgases CO2, sondern auch Gifte wie Quecksilber aus. (Foto: Raboe/Wikimedia Commons/CC)

Die von der Landesregierung publizierten Werte bestätigen damit Ergebnisse der zuvor von den Bundestags-Grünen vorgelegten Studie „Quecksilberemissionen aus Kohlekraftwerken in Deutschland“. Die im Mai dieses Jahres veröffentlichte Studie zeigte auf, dass Kohlekraftwerke nicht nur extrem klimaschädlich sind, sondern durch ihren Quecksilberausstoß auch hohe Gesundheitsrisiken bedeuten. Allein acht Braunkohle-Großkraftwerke mit Jahresemissionen von jeweils mehreren Hundert Kilogramm Quecksilber sind demnach für gut 40 Prozent der Gesamtemissionen an Quecksilber in Deutschland verantwortlich.

Die Braunkohlewirtschaft in Brandenburg gehört damit neben der sächsischen und der nordrhein-westfälischen zu den Hauptfreisetzern von hochgiftigem Quecksilber. Die jährlichen Werte schwanken allerdings je nach dem Auslastungsgrad der Anlagen und den Quecksilbergehalten der verwendeten Kohle. Brandenburgs drittgrößter Quecksilberemittent ist das Arcelor-Mittal-Stahlwerk in Eisenhüttenstadt.

Die Frage der Grünen nach einer Aufschlüsselung der jährlichen Quecksilber-Emissionen der Kraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe seit 1999 konnte die Landesregierung nur unvollständig beantworten. Eine jährliche Berichtspflicht der Betreiber existiere erst seit 2007 in Rahmen des europäischen Emissionsregisters. Wie die Regierung im Weiteren erläutert, wurden für den Quecksilberausstoß von Kraftwerken auch erst ab 2004 durch die Bundesimmissionsschutzverordnung Grenzwerte gesetzt.

Mit Verweis auf die Ergebnisse der Luft- und Gewässermessstellen versichert die Landesregierung, dass keine Grenzwertverletzungen feststellbar seien und damit keine „konkrete“ Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung bestehe. Da die Kohlekraftwerke damit „gesetzeskonform“ betrieben würden, liege kein Anlass für ein weitergehendes Eingreifen der Behörden zur Emissionsminderung vor.

via coalnet

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