#Putin ist schuld! Wirtschafts-Dschihad gegen #Russland wird verschärft

Putin ist schuld! Wirtschafts-Dschihad gegen Russland wird verschärft

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Mammons-Palace: Religionskriege sind keineswegs eine spezifische Angelegenheit von Islamisten, Moslems oder seien nur regional auf das sog. Morgenland begrenzt. Nein, wenn man sich vergegenwärtigt welcher Gottheit die meisten Menschen kapitalistisch-geprägter Ländern gerade dienen, kann man berechtigterweise von einem gerechten „Wirtschafts-Dschihad“ gegen Russland sprechen – so eine Art heiliger Krieg auf monetärer Ebene. Nichts anderes sind die bislang verhängten Sanktionen. Selbstverständlich wird den unkritischen Menschen von Politikern, Lobbyisten und den meisten Medien eingeredet, Putin sei „böse“ weshalb wir (die Unkritischen) Seite an Seite mit unseren „amerikanischen Freunden“ diesen Geld-Dschihad durchziehen müssen, bis auch die russischen Märkte und Rohstoffe ergebenst zu unseren Füßen liegen. Im Bild der aktuelle Anführer der Wirtschafts-Dschihadisten mit seinen Machtinsignien.

Das Ganze ist nicht nur eine Glaubenssache, sondern in diesem speziellen Fall auch eine notwendige Unterwürfigkeitsgeste gegenüber den obersten Predigern des Mammon, die nun mal in Übersee residieren. An dieser Stelle müssen sich die EU, die europäischen Nationalstaaten selbst, insbesondere aber Deutschland entsprechend würdig erweisen, dieser Gottheit auch wirklich dienen zu dürfen. Hier sei an die nationalsozialistische Vergangenheit Deutschlands erinnert, in der es schon einmal die Abkehr von dieser Gottheit versuchte. Die Folgen sind bekannt. Von Russland wissen wir, dass unter ex-Präsident Boris Jelzin entsprechende Glaubensbekenntnisse gegenüber dem Mammon auf dem Weg waren. Fast hätte der Komplettausverkauf funktioniert, bis der „Bösewicht Putin“ das Ruder übernahm und dieser Glaubensrichtung ein Ende bereitete. Er begann die wohlwollenden Investoren aus aller Welt stark zu reglementieren, was als absolute Gotteslästerung zu bewerten ist. Genau deshalb müssen wir jetzt diesen Sanktionskrieg führen.

Dem Vernehmen nach konnte dieser Dschihad bislang sehr erfolgreich geführt werden. Um die Erfolge allerdings noch weiter dramatisch zu steigern und den monetären Endsieg davonzutragen, bestehen Bestrebungen in den USA, die Sanktionen, sprich den Finanzkrieg, noch weiter auszubauen. Da geht noch was, wie man bei DW nachlesen kann: „Obama will schärfere Sanktionen gegen Russland …“ [DW]. Selbstverständlich wird Europa alsbald mit vergleichbaren Maßnahmen nachziehen, allein schon um die USA in diesem heiligen Krieg nicht alleine zu lassen. Merkel scharrt schon mit den Hufen.

Heiliger Finanz-Dschihad ist ein voller Erfolg

In diesem Zusammenhang müssen wir unbedingt die Erfolge der bisherigen Maßnahmen schildern. Die nachfolgende Grafik zeigt, dass die USA nie höhere Umsätze mit Russland gemacht hat, als ausgerechnet zur Zeit in Kraft gesetzter Sanktionen. Genauso schädigt man eine feindliche Volkswirtschaft richtig! Ein Volltreffer nach dem anderen, fast schon versenkt. Hier ein Artikel bei Zerohedge: „Costs? US Sales To Russia Hit Record High After Sanctions …“ [Zerohedge]. Dies liegt schlicht und einfach daran, dass sich aufgrund verhängter Sanktionen andere Nationen nicht mehr trauen, Geschäfte mit diesem „Schurkenstaat“ zu tätigen. Abtrünnigen Abweichlern droht das oben abgebildete Riesen-Messer auch an deren Gurgel gesetzt zu werden. Nicht zuletzt deshalb konnte in der jüngsten Zeit die US-Wirtschaft beträchtlich zulegen, wohingegen in Europa schon wieder Rückgänge zu verzeichnen sind. Das ganze ist allerdings unter Solidarität zu verbuchen und unter „befreundeten Glaubensbrüdern“ auch irgendwie zu verschmerzen. Dieser Wirtschafts- und Finanzkrieg fordert einen sehr hohen Tribut von uns, auch wenn das viele nicht erkennen oder – noch schlimmer – nicht erkennen wollen.

Damit keine Verwirrung entsteht, sollten noch einmal die Hintergründe erklärt werden. Warum kam es zu diesen harten Finanzkriegsmaßnahmen gegenüber Russland? Für all jene die es verpennt haben mögen: Es geht um die Ukraine und das „bösartige Verhalten“ der Russen. Diese erdreisten sich, russischsprachige Mehrheiten in der Region zu schützen und für deren Rechte einzutreten. Was eine unerhörte Unverfrorenheit und Eigenmächtigkeit, die dem internationalen Finanzmarkts-Fass und Spekulanten-Tonnen fast den Boden ausgeschlagen hätte, wäre da nicht der Mammon mit seinem US-Propheten, die sich jetzt – natürlich völlig selbstlos – zum Wohle der Menschheit an dieser Situation bereichern.

Natürlich ist diese russische Intervention in keiner Weise mit US-Aktivitäten zu vergleichen. Denken wir nur an Afghanistan, den Irak oder Libyen. Dass ist zwar verdammt lang her und aus vielen Köpfen wohl bereits verschwunden. UNO und Einzelstaaten haben es damals versäumt, den Aggressor in die Schranken zu verweisen und ihn wirtschaftlich wie juristisch zu sanktionieren. Allerdings konnte der Aggressor für die vorerwähnten Fälle auch nie wirklich korrekt bestimmt werden, was den Vorgang besonders heikel macht und eine internationale Reaktion vollständig vereitelte. Man munkelt, dass auch der Mammon mit den vorerwähnten Fällen zu tun haben soll. Bewiesen ist das allerdings nicht :).

In der Ost-Ukraine liegen die Fakten dagegen völlig klar auf der Hand: Putin ist schuld! Und genau deshalb müssen wir jetzt diesen Wirtschafts-Dschihad auch solange durchziehen, bis das Böse endgültig verloren hat.

Wilfried Kahrs

via rusnet

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