“Kritik an #Zuwanderung: Der Fehler in Hans-Werner Sinns Migranten-Mathematik”

“Kritik an Zuwanderung: Der Fehler in Hans-Werner Sinns Migranten-Mathematik”

Von Karina Weber

Wer am lautesten “Haltet den Dieb” schreit, den muss man sich zuweilen ganz genau anschauen. Nicht selten ist er nur derjenige, der den Verdacht auf andere ablenken will. So geschehen im übertragenen Sinne am 30. Dezember 2014 auf spiegel.de. Nur diesmal haben sich die Diebe den Falschen ausgesucht.

Alexander Demling und Christian Rickens vom “Spiegel” hatten sich mächtig aufgeplustert und getitelt: “Kritik an Zuwanderung: Der Fehler in Hans-Werner Sinns Migranten-Mathematik”. Populistisch wie immer führten sie in das Thema ein: “Hat die AfD einen neuen Chefökonomen? Hans-Werner Sinn rechnet vor, dass Migranten Deutschlang mehr kosten, als sie bringen. Doch der Ifo-Chef macht einen Denkfehler.”

Natürlich nahm die linkspopulistische Besserwisserei damit noch kein Ende, denn nun musste man erst einmal, nachdem man auf Sinns “Ahab-Bart” hinzuweisen müssen glaubte, zwei Absätze lang auf die Multi-Kulti-Tränendrüse drücken – ich erspare mir die Wiedergabe an dieser Stelle.

Als es dann endlich losgehen sollte und die Autoren mit “Faktencheck”, “Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung” und “Bertelsmann-Stiftung” Seriosiät vorzutäuschen suchten, da entpuppte sich ihre große Ankündigung sehr schnell als gut gefüllter Windbeutel. Die stark einseitige Betrachtungsweise der “Sozialimmigrationsexperten” führte nämlich ohne große Umschweife und immer wieder mit populistischen Auswürfen – oh Wunder! – zum gewünschten Ergebnis.

Karina Weber für die AfD in Hamburg

Vielfach kommen Spiegelautoren mit ihrem Unsinn ja auch unwidersprochen durch. Dieses Mal allerdings hatten Sie Pech. Hans-Werner Sinn hat nämlich eine prima Antwort parat und sie wurde heute auf faz.net veröffentlicht. In seiner Antwort widerlegt Sinn die Spiegel-Helden Punkt für Punkt und lässt die ganze heiße Luft einfach aus dem Windbeutel heraus. Fazit: “Die bisherige Migration mit zu vielen Geringqualifizierten ist ein Verlust-Geschäft”.

Sinns Beitrag ist ein Genuss und ich empfehle jedem, ihn im Original zu lesen.

Wieder einmal sehe ich mich bestärkt mit unserer Forderung: “…gelungene Einwanderung [bedarf] einer ausgereiften Steuerung, die vor allem solche Menschen zu uns kommen lässt, denen es nach aller Erfahrung mit hoher Wahrscheinlichkeit gelingen wird, sich zügig in die Anforderungen von Beruf und Arbeitswelt, aber auch von Kultur und Gesellschaft, einzufinden und sich selbstbestimmt zu verwurzeln.” Nachzulesen in unserem Wahlprogramm Hamburg.

Wenn sich ein RTL-Reporter auf einer Pegida-Demo als Pegida-Anhänger ausgibt, sich von der ARD interviewen lässt und lügt, dass sich die Balken biegen, dann zögert RTL keine Sekunde und setzt ihn vor die Tür. Wir sind gespannt darauf, was den “Spiegel”-Ökonomie-Experten Demling und Rickens blüht, die mit Unterstellungen sowie einäugiger Auswahl und absichtlichen Auslassungen von Fakten alles dem Ziel der pauschalen Jubelrhetorik “Zuwanderer sind für Deutschland gut” untergeordnet haben. Eine Gehaltserhöhung?

http://www.karina-weber.de/2015/01/02/klatsche-fuer-linkspopulistischen-spiegel/#more-1132

via indynet

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