Die Welt steht vor einem großen Krieg

Die Welt steht vor einem großen Krieg

Die Amerikaner führen ein Militärmanöver nach dem anderen in der Ukraine durch, schicken Kriegsschiffe ins Schwarze Meer, rücken mit Soldaten, Panzern und Kampfflugzeugen im Baltikum an die Grenze zu Russland vor. Der Oberkommandierende der US-Armee in Europa besucht Kiew, versichert der ukrainischen Armeeführung die Unterstützung und verteilt Orden an ukrainische Soldaten. Washington liefert Geld und Waffen für den Krieg in der Ostukraine, mischt also kräftig mit. Obama hat auch zugegeben, der Putsch hat Washington inszeniert. Jetzt, nach dem es unbestreitbare Beweise durch Video-Aufnahmen gibt, amerikanische Soldaten und Waffen sind an den Kämpfen in der Ostukraine im Einsatz, hier mein Interview mit einem bekannten russischen Journalisten, der schon aus vielen Kriegsgebieten berichtet hat. Sergei Arutonov ist Chefredakteur der Wochenzeitung „Novy Den“.

Der Englisch sprechende Soldat der „get out of my face, out of my face please“ sagt


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US-Waffen vom Typ M16 im Flughafen von Donetsk gefunden


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F: Machen Sie sich Sorgen, über die amerikanische Einmischung in der Ukraine, speziell wenn es Aufnahmen von US-Soldaten gibt, die in Kampfhandlungen involviert sind, und man grosse Waffenlager „Made in den USA“ gefunden hat?

A: Ja, es kann sein, dass sich der Kalte Krieg in einen grossen Krieg ausweitet. Wir könnten bald einen Heissen Krieg sehen, wenn eine grosse Anzahl an US-Soldaten und Waffen in der Ukraine sich befinden. Wenn die US-Soldaten auf Russen schiessen oder Russen durch amerikanische Waffen getötet werden, was bedeutet das? Es könnte die Ausweitung der Operationen bis zu einem richtigen Krieg zwischen Russland und Amerika bedeuten.

F: Wie sieht Russland die politische wie auch militärische Einmischung Washingtons in der Ukraine?

A: Strategisch gesehen, ist jede Einmischung durch die Vereinigten Staaten vor der Haustür Russlands ein Kriegsakt, deshalb kann diese Vorgehensweise ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen. Da die Streitkräfte Russlands voll mobilisiert an der Grenze stehen, schüren die amerikanischen Kräfte in der Ukraine nur das Feuer. Es spielt übrigens gar keine Rolle, ob es sich um reguläre US-Soldaten handelt, verdeckte US-Sondereinheiten oder um angeheuerte „Blackwater“-Söldner. Jeder Kämpfer der nicht Ukrainer ist wird als Mitglied der „NATO-Fremdenlegion“ angesehen, wie Präsident Putin vor wenigen Tagen sagte.

F: Wie unterscheidet sich die amerikanische Intervention in der Ukraine von anderen militärischen Eingriffen?

A: Niemand kümmert es gross, wenn die amerikanischen Marines in irgendeine arabische Wüste einmarschieren und dort das Öl und andere Ressourcen in Beschlag nehmen. Die mehr oder weniger wehrlosen Araber werden mit einer starken Dosis an Bomben und Raketen beglückt, während die amerikanischen Gangster laut „Freiheit“ und „Demokratie“ schreiend ihr Land niederwalzen. Die Russen sind aber ein ganz anderes Kaliber an Gegner. Sie sind hochgerüstet, bestens ausgebildet, diszipliniert und haben ein gigantisches Atomwaffenarsenal im Rücken, welches die USA dreihundert Mal plattmachen kann.

F: Was zur Hölle machen die Amerikaner dann in der Ukraine? Wollen sie die Russen herausfordern? Wollen sie einen Weltkrieg auslösen? Wieso wird der russische Bär so provoziert?

A: Das sind gute Fragen, die wir stellen müssen. Das Problem ist nur, es könnte sein, die Antwort bekommen wir erst wenn es zu spät ist. Entweder ist die politische und militärische Führung der USA völlig geisteskrank oder höchst gefährlich und verantwortungslos. Was immer die Antwort, wenn die Amerikaner nicht schleunigst aus der Ukraine verschwinden und ihre militärische Unterstützung des Fascho-Regimes nicht sofort aufgeben, dann steht die Welt vor einem grossen Krieg, einem mit Atomwaffen!

F: Was können wir tun, um diese Katastrophe zu verhindern?

A: Leider gibt es im Westen keine Friedens- und Antikriegsbewegung mehr, so wie damals in den 60ger und 70ger Jahren gegen den Vietnamkrieg. Damals gingen Millionen in fast allen Ländern der Welt auf die Strasse und verlangten das Ende des Krieges. Jetzt geht es nicht um das Ende, sondern überhaupt den Anfang des Krieges zu verhindern. Dann ist die Kriegshetze der Westmedien gegen Russland und die Schaffung von Feindbildern sehr effektiv. Es wird regelrecht ein Krieg herbeigeredet.

F: Welche Rolle spielt Deutschland dabei?

A: Die deutsche Regierung könnte alles verhindern, wenn sie es wollte. Ohne der Zustimmung Berlins können die Amerikaner in Europa gar nichts ausrichten. Aber Bundeskanzlerin Merkel scheint auch vom Virus des Russlandhasses befallen zu sein. Sie redet wohl von Konfliktlösung, tut aber alles damit der Konflikt stattfindet. Was die Deutschen nicht realisieren, ihr Land ist primäres Ziel bei einem Krieg mit Russland. Alleine wegen der vielen amerikanischen Hauptquartiere, Spionagezentren, Militärbasen, Flugplätze und auch Lager für Atomwaffen, die sich auf deutschen Territorium befinden. Die werden als erste getroffen wenn es los geht.

F: Das klingt erschreckend.

A: Ist es auch. Mir kommt es vor, wie wenn die Menschen in Europa und USA entweder gleichgültig zuschauen oder sich sogar darauf freuen, wie die Apokalypse aufzieht. Für viele ist es eher ein Schauspiel, das im Fernsehen abläuft und nicht echt ist. Erst wenn die Realität sie aufschreckt, ein Atompilz über ihre Stadt aufsteigt, ihre Häuser wegfliegen, es Hunderttausende Tote gibt, werden sie die Frage stellen: „Wie konnte das nur passieren?“ Dann ist es aber zu spät.

Via

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2015/02/die-welt-steht-vor-einem-grossen-krieg.html

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