#Berufsverbote aus politischen oder ideologischen Gründen

Berufsverbote aus politischen oder ideologischen Gründen

Von Thomas Böhm

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden zahlreiche Berufsverbote aus politischen oder ideologischen Gründen ausgesprochen. Daneben gab es auch unausgesprochene Berufsverbote. Juden und politisch Missliebige wurden aus dem Staatsdienst entlassen (Berufsbeamtengesetz vom 7. April 1933). (Wikipedia)

In Deutschland scheinen sich die schlimmen Dinge zu wiederholen. Nicht nur, dass heutzutage wieder Juden verfolgt werden und sich in den muslimisch geprägten Bezirken nicht sehen lassen sollten, nein, auch das von den Nazis so wirkungsvoll eingesetzte Berufsverbot hat wieder Hochkonjunktur. In einer Zeit, in der die linke Elite dieses Land regiert, geht es den Andersdenkenden mächtig an den Kragen, werden sie für vogelfrei erklärt. Allerdings wird die Existenzvernichtung als Element der politischen Verfolgung mittlerweile auf subtile und perfide Art angewendet. Dem einen wird „betriebsbedingt“ gekündigt, wenn er auf der „falschen“ Demo mitmarschiert, dem anderen werden die Aufträge entzogen, weil er auf Facebook nicht „korrekt“ gepostet hat, und dem dritten wird die Kundschaft abspenstig gemacht, weil er unerlaubt ein Plakat des politischen Gegners ins Fenster gehängt hat.

Es ist immer wieder interessant, wie eng die Nazis von damals mit den Linken von heute, was die Methoden der politischen Auseinandersetzung betrifft, verbunden sind.

Aber wundert uns das wirklich?

Interessant dabei ist vor allen Dingen, dass die Linken diese perfide Waffe insbesondere bei Islamkritikern und Aufklärern scharf machen – vielleicht, weil es auch damals zwischen den Nationalsozialisten und den Islamisten so reibungslos funktionierte?

JouWatch zeigt an einigen prominenten und einigen weniger prominenten Beispielen, wie Berufsverbote heute funktionieren und bei wem sie angewendet werden. Namen und Orte wurden bei den nicht so bekannten Persönlichkeiten – aus verständlichen Gründen – geändert. Die Fälle allerdings sind authentisch.

2007 feuerte der NDR die Moderatorin Eva Herman u.a., weil sie bei einer Veranstaltung der F.P.Ö auftreten wollte.

2010 trennte sich der Vorstand der Deutschen Bundesbank von seinem Mitglied Thilo Sarrazin wegen seines Buches „Deutschland schafft sich ab“. Der damalige Bundespräsident Christian Wulff stimmte dem zu, Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßte die Entscheidung.

2014 trennte sich der Axel-Springer-Verlag von Nicolaus Fest, der bis dahin als stellvertretender Chefredakteur der „Bild am Sonntag“ wirkte. Anlass war sein kritischer Kommentar „Der Islam als Integrationshindernis“. Offiziell verließ der streitbare Autor die Redaktion aus „freiem Willen“.

Das ehemalige AfD-Mitglied aus Hamburg, Tatjana Festerling, verlor letztes Jahr ihren Job als Unternehmensberaterin, nachdem sie auf JouWatch ihre Meinung zu einer HoGeSa-Demo in Hannover geäußert hatte.

Einige Prominente können sich aufgrund von Ersparnissen oder Buchprojekten weiterhin am Leben erhalten. Richtig böse hingegen sieht es bei nicht so prominenten Vertretern der politischen Opposition aus – sie werden in Grund und Boden gestampft und für immer mundtot gemacht:

Nachdem er sich im Wahlkampf für die AfD eingesetzt und Flyer verteilt hatte, wurde Bernd Schneider mitgeteilt, dass seine Verbeamtung als Lehrer bis auf weiteres verschoben wird.

Nachdem sie als Bezirkskandidatin für die islamkritische Partei DIE FREIHEIT in der Berliner Öffentlichkeit aufgetreten war, wurde Maria Kleinstedt die weitere Tätigkeit in kulturellen Projekten untersagt.

Horst Elvers aus Baden Baden verlor seinen Job als Imbiss-Verkäufer, nachdem ihn ein Denunziant der Antifa bei seinem Chef als „Rechten“ angeschwärzt hatte.

Sabine Kräuthner aus Dresden wurde der Arbeitsplatz in einer Werbeagentur gekündigt, nachdem Mitarbeiter sie auf einem Foto der Lokalzeitung als Teilnehmer einer PEGIDA-Demonstration entdeckt und den Firmeneigentümer informiert hatten.

Bernd Jakowsky hat sämtliche Aufträge als freier Autor in einem großen deutschen Verlag verloren, nachdem er einen islamkritischen Beitrag auf seinem Blog verfasst hatte. Nicht einmal mehr Tierzeitschriften wollten seine Artikel drucken.

Man sieht, diese Methode der totalen Unterdrückung wird bundesweit und in allen Berufssparten angewandt und ist teilweise erfolgreich, denn letztendlich bringen nur die wenigsten den Mut auf, sich dem Druck nicht zu beugen. Dem finanziellen Vernichtungsfeldzug folgen unter Umständen bald russische Verhältnisse:

Der Mord an Boris Nemzow schockiert Russlands Opposition. Sie vermuten die Drahtzieher des Anschlags im Umfeld des Kreml. Denn die russische Staatspropaganda habe Gegner von Wladimir Putin für vogelfrei erklärt.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/mord-an-nemzow-der-krieg-ist-zu-uns-gekommen-a-1021072.html

Verlogen und heuchlerisch auch der Kommentar in der “FAZ”:

Das Beileid aus dem Kreml nach dem Mord an Boris Nemzow schmeckt gallenbitter. Die politische Führung Russlands hat über Jahre hinweg ein Klima geschaffen, in dem Andersdenkende zum Abschuss freigegeben wurden.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/kommentar-nemzows-tod-putins-beitrag-13456413.html

Auch in Deutschland werden Andersdenkende zum Abschuss freigegeben, nur dass hier der Tod eher ein schleichender ist.

Via indynet

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