Der innere Kompass der Freiheitsbewegung

Der innere Kompass der Freiheitsbewegung

http://journalistenwatch.com/cms/der-innere-kompass-der-freiheitsbewegung/

Von Michael Stürzenberger

Die Zeichen in Deutschland stehen auf Sturm, auch wenn sich auf den Straßen momentan bisher noch ein eher laues Lüftchen zeigt. Aber es gärt im Volke und es wird nicht mehr allzulange gewillt sein, die ihm aufgebürdeten Lasten klaglos zu schultern. In immer mehr Städten schießen PEGIDA-Gruppen aus dem Boden, und dies hat das Zeug, eine starke Volksbewegung zu werden, die jener von 1989 in Nichts nachstehen dürfte. Wichtig ist dabei, dass das innere Koordinatensystem richtig justiert ist. Extreme Ränder, die das Projekt gefährden, dürfen nicht geduldet werden. Ein fauler Apfel kann den ganzen Korb anstecken.

Beispiel BAGIDA in München: Von Anfang an haben die Spaziergänge den Nazi-Stempel aufgedrückt bekommen, da sich Extremisten aus dem national-sozialistischen Bereich angedockt hatten. Obwohl es maximal 10% der Spaziergänger waren, hieß es in den Medien “Nazi-Aufmärsche”. Nun orientiert sich natürlich kein PEGIDA-Demonstrant an der Lügenpresse, aber in diesem Fall hat die Journalistenmeute das Futter bekommen, nach dem sie gierig gelechzt hatte.

Die strikte Abtrennung von Extremisten ist aber nicht nur zum eigenen Schutz, sondern kommt in München auch aus tiefster Überzeugung. Das ideologische Gift aus der braunen Hexenküche, das diese Ewiggestrigen viel zu tief inhaliert haben, gehört genauso bekämpft wie die der Internationale Sozialismus und der religiöse Faschismus. Auf der Facebookseite der “Neuen Rechten” in München war am Jahrestag der Ermordung von Sophie Scholl und den anderen Widerstandskämpfern der Weißen Rose etwas zu lesen, das völlig fassungslos macht. Dort macht man sich bemein mit der Urteilsbegründung des Blutrichters Roland Freisler (Hervorhebung durch PI):

Münchens OB Reiter gedenkt, wir nicht!

22. Februar 1943: Die Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst der Oppositionsgruppe Weiße Rose werden wegen Wehrkraftzersetzung zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Die Angeklagten haben im Kriege in Flugblättern zur Sabotage der Rüstung und zum Sturz dernationalsozialistischen Lebensform unseres Volkesaufgerufen, defätistische Gedanken propagiert und denFührer aufs gemeinste beschimpft und dadurch denFeind des Reiches begünstigt und unsere Wehrkraft zersetzt. […] Wer so, wie die Angeklagten, getan haben,hochverräterisch die innere Front und damit im Kriegeunsere Wehrkraft zersetzt und dadurch den Feind des Reiches begünstigt (§ 5 Kriegssonderstraf-VO und § 91b StrGB), erhebt den Dolch, um ihn in den Rücken der Front zu stoßen! […] Wer so handelt, versucht gerade jetzt, wo es gilt, ganz fest zusammenzustehen, einen ersten Riß in die geschlossene Einheit unserer Kampffront zu bringen. Und das taten deutsche Studenten, deren Ehre allzeit das Selbstopfer für Volk und Vaterland war! Wenn solches Handeln anders als mit dem Tode bestraft würde, wäre der Anfang einer Entwicklungskette gebildet, deren Ende einst – 1918 – war. Deshalb gab es für den Volksgerichtshof zum Schutze des kämpfenden Volkes und Reiches nur eine gerechte Strafe: die Todesstrafe. Der Volksgerichtshof weiß sich darin mit unseren Soldaten einig!“

Dies ist ein Eintrag vom 22. Februar, 7:50 Uhr auf der Facebook-Seite von “Die Rechte”, Kreisverband München. Eine verbale Kriegserklärung an alle Kämpfer für Freiheit und Demokratie. Als tiefster Bewunderer der heldenhaften Widerstandsgruppe um Sophie Scholl und ihre Mitstreiter habe ich zusammen mit guten Freunden wie Michael Mannheimer, Conny Meier, Willy Schwend und Marc Doll sowie der Scholl-Freundin Susanne Zeller-Hirzel die neue Weiße Rose wiedergegründet. Ich kann nur meine abgrundtiefe Verachtung für jene aussprechen, die die barbarische Ermordung der Weißen Rose durch die diktatorische national-sozialistische Bande befürworten.

Ich bin zwar kein Mitglied des BAGIDA-Orga-Teams und nur ein einfacher Bürger, der mitspaziert und wie einige andere zum Mikrofon greift. Aber ich kann mir vorstellen, dass diesen braunen Mitläufern nun bei den Spaziergängen der Wind härter ins Gesicht weht. Es reicht nicht, einen Minimalkonsens in der Eindämmung der Islamisierung zu haben. Diese Extremisten wollen durch ihr Andocken nur ihre Ausländerfeindlichkeit und ihre völkischen Vorstellungen durchsetzen. Es sollte jedem bürgerlichen PEGIDA-Spaziergänger klar sein, dass mit diesen Leuten – so nett sie möglicherweise auch im Einzelfall erscheinen mögen – ein ideologisches Gift Einzug hält, das die ganze Bewegung mittelfristig zerstören würde.

Ein Merkmal dieser Leute ist, dass sie ein grundsätzliches Feindbild in den USA und Israel haben. Daher empfinden sie Solidarität mit den Arabern und sehen auch die Palästinenser absurderweise als ein von den “Zionisten” unterdrücktes Volk. Einige Beispiele von der Facebookseite der NPD Bayern beschreiben dieses verkorkste Weltbild anschaulich, so der Artikel von Frank Poschau am 9. Januar (Hervorhebung durch PI):

Ich habe keine Angst vor dem Islam, ich habe Angst vor der Reaktion der Christen, unseren Politikern, die ich in Deutschland als Staatsgewalt kennengelernt habe, die das Volk aussaugen und hintergehen. Der Islam hat in seiner Kultur friedlich gelebt, bis die USA den Terror eröffnet hat. Selbst, wenn Bin Laden den Anschlag verübt hätte, war die Reaktion überzogen und mörderisch. Wenn die Christen ihr Abendland verteidigen wollen, was mit Blut aufgebaut wurde und wird, dann sollen die Politiker sich die Rüstungen überstreifen.

Absolut NULL Ahnung vom Islam, aber jede Menge Unfug über die USA und das Christentum verbreiten. In diesen Leuten tickt original das alte national-sozialistische Weltbild. Im Artikel vom 20. Januar geht es gegen Israel und die Juden:

Israel-Connection in München?

Ein NPD-Aktivist, der am 19.01.2015 auch bei der zweiten Bagida-Demo in München dabei war, erzählt:

..”Auf Unmut stießen gestern die Israelfahnen. Ich habe mit einem jungen Mann gesprochen, der die Fahne hatte. Er sagte, Israel heize wenigstens den Islamisten ordentlich ein, und mit der Fahne könne er die Muslime provozieren. Auf meinen Einwand, daß Israel zur Radikalisierung des Islam beigetragen hat, wußte er – außer “das glaub ich nicht” – nichts zu antworten.

Jedenfalls haben auch die von Stürzenberger vorgetragenen Solidaritätsbekundungen mit Israel und seine Distanzierung von “Nazis” für Unmut bei vielen Teilnehmern gesorgt, die nicht mehr kommen wollen. Die Bagida geht “am Nasenring” des Systems! Immerhin waren auch gute Sachen zu sehen, wie eine Bauernfahne (Symbol für den Aufstand) und ein Schild “Süddeutsche Zeitverschwendung”. XXXX hatte mit Stürzenberger Telefonkontakt und bot ihm eine Lautsprecheranlage an. Als mein Name genannt wurde, lehnte Stürzenberger ab. Er könne sich das nicht leisten! Er bekäme dann zu viel Druck (von der Presse oder woher?). Die Israel-Connection ist wieder da!”

Haben gewisse, für gewöhnlich gutsituierte Kreise nun auch diese hoffnungsvolle Bürgerbewegung bereits unterwandert und gekauft?

So ticken Extremisten aus dem nationalen sozialistischen Spektrum. Diesen Anruf gab es, aber es meldete sich zunächst ein Privatmann aus Unterschleißheim, der mir seine Unterstützung mit einer Lautsprecher-Anlage anbot. Als ich nachfragte, ob er in einer Partei engagiert sei, antwortete er “NPD”. Da habe ich dankend abgelehnt, da bekannt ist, dass BAGIDA eine Zusammenarbeit mit Vertretern dieser Partei kategorisch ausschließt. Es wurde weder über irgendeinen Namen geredet, noch über vermeintlichen Druck von irgendwem. Ich lasse mich bekanntlich nicht durch Druck beeindrucken. Aber sofort bringen diese Personen wieder die NS-typische Verschwörungstheorie von der angeblichen “jüdischen Unterwanderung” ins Spiel. Am 23. Januar ging es mit der abartigen Judenhetze weiter. Da wurde dem Charlie-Hebdo-Besitzer Rothschild allen Ernstes unterstellt, er würde aus den Toten des Anschlags Geld machen. Da ist er wieder, der Hassmythos der National-Sozialisten vom “geldgeilen Juden” aus dem Stürmer-Hetzblatt:

Charlie Hebdo´s Besitzer Rothschild macht Riesen-„Reibach“

Wem gehört das widerliche Schmutzblatt Charlie Hebdo? Na, wer hätte das gedacht? Philippe de Rothschild! Er hat nach dem 7. Januar die Auflage von 30.000 auf 7 Millionen gesteigert! Sehr geschäftstüchtig der junge Mann! Liegt ihm wohl im Blut!

Wir sind schon lange nicht mehr “Charlie”.

Widerliche Judenhasser, die nahtlos an die rassistische Tradition von Hitler, Goebbels, Himmler, Eichmann & Co anknüpfen. In diesem üblen Tenor geht es weiter mit Artikel vom 8. Februar:

Das größte Gift für unser Volk ist die moralische Zersetzung durch den Werteverfall, der uns über die (rein jüdische)“Frankfurter Schule” über Jahrzehnte mit stetem Tropfen in unsere Gehirne gehämmert wurde. Befreit euch und die Euren von dieser teuflischen, täglichen Gehirnwäsche der Medien! Lest die Zeitung nicht, drückt den Ausschaltknopf des Fernsehers! Die Freiheit eines Volkes beginnt in den Herzen und in den freien Gedanken der freien Menschen!

Wir wollen nicht die Sklaven USraels sein und wir werden niemals Sklaven sein! Niemals werden freie Deutsche sich unterwerfen!

Rein jüdisch” – eine Falschdarstellung im Stil der Lügenpropaganda der National-Sozialisten. So sind beispielsweise Jürgen Habermas, Oskar Negt und Alfred Schmidt wichtige Denker dieser linksextremen Frankfurter Schule und keine Juden. Es sind allesamt Sozialisten, und natürlich gibt es auch unter Juden Sozialisten. Nur ein krankes rassistisches Hirn kann daraus Propaganda gegen Juden basteln. Schon am 20. Januar zeigte die NPD Bayern, wessen Geistes Kind sie ist:

Unschön ist, daß der Zionistenfreund und IslamfeindMichael Stürzenberger von der Münchner Minipartei “Die Freiheit” den Ton anzugeben scheint. Äußerst unpassend bei diesem Protest, bei dem es um Deutschlands Freiheit gehen sollte, ist die ISRAEL-Fahne, die immer wieder rechts im Bild unter den Bagida-Demonstranten zu sehen ist. Könnte dies mit ein Grund sein, weshalb bereits bei der zweiten Demo deutlich weniger Bagida-Demonstranten kamen als letzte Woche?

Lieber mit ein paar weniger Leuten auf der Straße sein als mit solchen nationalsozialistisch verseuchten Israel- und Judenfeinden. In München ist gerade Gesundschrumpfen angesagt, um dann auf einer gereinigten Basis wieder wachsen zu können und die Bürger aus der Mitte der Gesellschaft anzuziehen. Mit Extremisten hat Bagida nichts zu tun.

Traditionell haben die sogenannten “Rechts”-Extremen – die eigentlich eine Variante des linken Sozialismus darstellen – enge Verbindungen in die arabische Welt. Und so wird auch reflexartig sachliche Kritik am Islam verdammt. Jüngstes Beispiel: Der völlig unsachliche und polemische Artikel von Philip Stein bei der Blauen Narzisse zur Rede von René Stadtkewitz, die mit jedem Satz faktisch fundiert war. Und dann kommt so eine lachhafte Replik. Auszüge:

Gestern Abend gehörte die Pegida-Bühne also kurz Stadtkewitz, der es sich nicht nehmen ließ, mit seinem plumpen und unreflektierten Hass auf den Islam denPausenclown zu geben. (..)

Doch dann der Glockenschlag, das Erweckungserlebnis: Der Begriff „Islam“ fällt. Stadtkewitz dreht auf. Hier ist er im Stoff – die Beschäftigung mit dieser Religion ist sein augenscheinlich selbsternanntes Lebenswerk. Des Berliners gestrige Aussagen wortwörtlich zu zitieren, wäre reichlich unnötig. Im Kern kreisten sie um ein selbst erschaffenes, kindlich-naives Bild des Islam. Es handelte sich um eine wirre und absolut einseitige Interpretation des Koran. Der Islam und seine Anhänger wurden als das gesamte weltliche Übel, die Zerstörer jeglicher Zivilisation, der endgültige Menschenfeind deklariert. Liberaler Universalismus in Reinform. Wäre unsere Welt doch nur so einfach.

Stadtkewitz nannte das Kind, also das, was ihm zum Beweis seiner wirren Thesen genügt, beim Namen: Die Schrecken des IS, die Morde im Nahen und Mittleren Osten, die Anschläge rund um den Globus. Denn das alles sei nicht das Werk fanatischer, radikaler Islamisten. Vielmehr sei es, ganz wortwörtlich, der Islam selbst. Diese verstörenden Ereignisse seien die reine Lehre einer Ideologie – wohlgemerkt keiner Religion. Der Islam habe sich in Gänze die Eroberung der Welt und die Auslöschung bzw. Versklavung der Ungläubigen zum Ziel gesetzt. Als vermeintliche Quelle nannte Stadtkewitz den Koran, dessen Kenner er vollumfänglich zu sein scheint. Dass es verschiedenste Strömungen bei Sunniten und Schiiten gibt – vom extremistischen Salafismus bis hin zum mystisch inspirierten Sufismus – hielt er nicht für erwähnenswert. (..)

Aber sein einziger Feind ist und bleibt – natürlich – eine angeblich homogene Religion mit ihrem Grundlagenwerk, dem Koran. „Das ist der Islam“, kommentierte er die Verbrechen von IS und Boko Haram. Bei soviel Vereinfachungüberraschte es nicht, dass die Frauenkirche just erst bei der Rede von Stadtkewitz das Licht ausschaltete. Ohne Zweifel: Pegida hat sich mit diesem Redner keinen Gefallen getan.

Wer den Islam nicht nur unterschätzt, sondern sogar völlig falsch einschätzt, gefährdet die Sicherheit unseres Volkes nachhaltig. Der Islam ist eben bei weitem nicht nur eine “Religion”, sondern hauptsächlich eine totalitäre politische Ideologie. Den Sufismus an dieser Stelle vorzubringen, eine verschwindend kleine, völlig unbedeutende und im Islam nicht einmal anerkannte Absplitterung, zeugt von der völligen Ahnungslosigkeit dieses Philip Stein von der Blauen Narzisse. Deren Chefredakteur ist Felix Menzel, der auch für die Zeitschrift Sezession tätig ist und laut wikipedia dem Umfeld des Instituts für Staatspolitik (IfS) und der Konservativ-Subversiven Aktion (ksa) um Götz Kubitschek zugeordnet wird.

Ich hatte schon vor zweieinhalb Jahren bei der Podiums-Diskussion auf der “Zwischentag”-Messe in Berlin mit Prof. Weißmann vom Institut für Sozialforschung erlebt, dass der Islam dort völlig unterschätzt wird. Dort äußerte man die Überzeugung, kein “Islam”-Problem, sondern ein “ethnisches” Problem zu haben. Das heißt im Klartext, nicht die aggressive Ideologie Islam sei verantwortlich, sondern die Menschen. Pauschal nach Herkunft Türken, Araber, Afghanen, Marokkaner, Tunesier etc. Dies ist letzten Endes völkisch-rassistisches Denken, dem ganz entschieden entgegengetreten werden muss. Denn es ist nicht wichtig, wo jemand herkommt, sondern was er im Kopf hat, wie er erzogen wurde, was er denkt und wie er sich verhält.

Götz Kubitschek steht hinter dem Institut für Sozialforschung. Er ist Patriot und ein guter Redner. Aber es macht mich misstrauisch, dass er bei seinen jüngsten Auftritten in Leipzig und Dresden mit keinem Wort den Islam erwähnt hat. Ich hatte gehofft, dass er in den Jahren dazugelernt hat und den Islam endlich auch als das Grundübel erkannt hat. Nicht die geflohenen Christen verursachen Ärger, sondern Moslems aus aller Welt, die hier wie Invasoren eindringen und gemäß ihrer Ideologie die Herrschaftsübernahme mit Gewalt, Terror, Diebstahl, Vergewaltigung und Anschlägen vorbereiten.

Einer meiner schärfsten Kritiker in Berlin war damals Martin Lichtmesz, der mich als Zuhörer in der Podiumsdiskussion hocherregt angriff. Er verstand absolut nichts von der brandgefährlichen Bedeutung des Korans und hat bei der Sezession anschließend einen aggressiv-unsachlichen Artikel über die Auseinandersetzung veröffentlicht, der ebenfalls seine völlige Ahnungslosigkeit zum Thema offenbarte. Textbeispiel:

Stürzenberger erzählte, daß ihn der Schock über 9/11 auf die Frage gebracht habe, wie es käme, daß Menschen so etwas Böses tun können, und die Antwort fand er schließlich im Koran, der für ihn auf einer Stufe mit „Mein Kampf“ steht . Das war es also! Ein böses Buch ist an allem schuld! Diese Leute lesen einfach die falsche Literatur und gucken die falschen Fernsehprogramme! Es ist im Grunde nicht mehr als die alte George-W.-Bush-Nummer: „Sie sind böse und sie hassen unsere Freiheit!“ Man muß nicht weiter ausführen, wie dürftig eine solche Erklärung ist, selbst wenn man immer noch an der „offiziellen“ Darstellung der Vorgänge vom 11. September 2001 festhält.

Das war schon im Oktober 2012 eine bodenlose Fehleinschätzung. Wer aber auch noch heutzutage in den Zeiten des barbarischen Islamischen Staates und des massenhaften weltweiten islamischen Terrors immer noch die Augen vor dieser größten Bedrohung der Menschheit verschließt, kann nicht ernstgenommen werden und stellt seinerseits eine Gefahr für die Bewegung dar.

Mir ist ein türkischstämmiger deutschpatriotischer Autor wie Akif Pirrinci tausendmal lieber als ein biodeutscher antipatriotischer Schreiberling wie Jakob Augstein, eine türkischstämmige islamkritische Journalistin wie Güner Balci tausendmal lieber als notorische islamverharmlosende biodeutsche Presseleute wie der SZ-Redakteur Bernd Kastner, ein syrischstämmiger Christ wie Nassim Ben Iman tausendmal lieber als ein biodeutscher christlicher Islam-Kollaborateur wie Heinrich Bedford-Strohm, ein ägytischer Islam-Aufklärer und Politologe wie Hamed Abdel-Samad tausendmal lieber als die vielen notorischen Islam-Appeaser der deutschen Politik wie Wulff, Merkel & Co. Diese Liste ließe sich beliebig lange fortsetzen.

Die PEGIDA-Bewegung sollte in jeder Stadt genau aufpassen, welche Leute sich in ihrem Umfeld bewegen. In die Organisations-Teams darf man national-sozialistisch angehauchte Personen niemals hineinlassen, und bei den Spaziergängen sollte man ihnen die Lust an der Teilnahme nehmen.

PEGIDA-Spaziergänger sind in der überwiegenden Mehrheit Patrioten, aber keine Nationalisten, die sich über andere Völker erheben wollen. Sie haben überhaupt kein Problem mit Ausländern, die sich in Deutschland assimiliert haben und ihre neue Heimat aus Überzeugung schätzen. Aber sie wollen strenge Regeln für eine kontrollierte Zuwanderung, damit nur jene Menschen ins Land kommen, die sich hier auch in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft nahtlos einfügen können. Die oberste Priorität sollte aber in der Ausbildung und der Mobilisierung der eigenen Bevölkerung liegen. Die ungenutzten Produktivkräfte in der sozialen Hängematte sollten unter verstärkten Anstrengungen mit Hauptaugenmerk auf “Fordern” in geregelte Arbeit geführt werden.

PEGIDA-Spaziergänger erkennen das Asylrecht für jene an, die wirklich aus politischen oder religiösen Gründen verfolgt werden und in ihren Herkunftsländern um ihr Leben fürchten müssen. Das sind hauptsächlich Christen, die in islamischen Ländern gnadenlos verfolgt und getötet werden. Moslems flüchten in erster Linie vor vom Islam geführten Kriegen, daher müssen sie auch von islamischen Ländern aufgenommen werden. Jeder Moslem, der nach Deutschland kommt, ist ein potentielles Sicherheitsrisiko für dieses Land.

PEGIDA-Spaziergänger kritisieren völlig zu Recht die falsche USA-Politik der linken Obama-Regierung in Bezug auf Russland. Sie können auch viele andere Fehler kritisieren, die von den Vereinigten Staaten gemacht werden. Sie haben aber keine grundsätzliche Anti-USA-Haltung wie nationale und internationale Sozialisten.

Die USA sind das Land mit der am längsten zusammenhängend existierenden Demokratie dieses Planeten. Sie sind transatlantischer Partner, haben die Deutschen in den Jahren nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unterstützt – man denke nur an die Berliner Luftbrücke – und standen von Anfang an an Deutschlands Seite, als es um die Wiedervereinigung ging. Sie haben die Sowjetunion zu Fall gebracht und über Jahrzehnte gegen menschenverachtende kommunistische Regime gekämpft. Seit 9/11 versuchen sie, die barbarischen islamischen Terrorbanden zu eliminieren. Sie stehen uns mit ihren Sicherheitsnetzen zur Seite, wenn es um das Aufspüren und Verhindern von Anschlägen geht. Natürlich muss man Freunden immer wieder auf die Finger klopfen, wenn man beispielsweise selber ausspioniert wird. Aber eine feindselige Haltung zu den USA ist nicht angebracht.

Wer ein Problem mit Israel hat, hat meist eine anti-jüdische Einstellung verinnerlicht. Warum? Glaubt man immer noch den gefälschten Protokollen der Weisen von Zion? Schenkt man den Verschwörungstheorien vom “internationalen Finanzjudentum” Glauben, das schon Hitler, Goebbels & Co unters Volk streuten? Die jüdische Religion ist nicht auf Expansion oder Aggressivität gegenüber anderen ausgelegt. Der Staat Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten, wo sogar Moslems gerne leben, da sie dort mehr Rechte und Lebenskomfort haben als in sämtlichen islamischen Staaten ringsherum. Die Israelis befinden sich im gleichen Kampf wie wir, sie stehen an der Frontlinie des Dschihad und werden in der weltweiten Auseinandersetzung mit dieser kriegerischen Ideologie ein wichtiges Element der westlich-freien Allianz sein.

Die Ewiggestrigen sollten sich endgültig vom alten ideologischen Giftmüll verabschieden. Wenn sie es glaubhaft und überzeugt vollziehen, haben sie eine Chance, Teil der neuen Volksbewegung zu werden. Aber erfahrungsgemäß tun sich verbohrte Beton-Ideologen sehr schwer, aus den alten Denkmustern herauszukommen. Daher wird es mittelfristig kein Nebeneinander und schon gar kein Miteinander geben.

http://www.pi-news.net/2015/02/der-innere-kompass-der-freiheitsbewegung/

Via indynet

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