Islamkritische Anzeige in der “Passauer Neuen Presse”

Islamkritische Anzeige in der “Passauer Neuen Presse”

 

Das Erscheinen einer halbseitigen, islamkritischen Anzeige in der “Passauer Neuen Presse” sorgt jetzt auch verlagsintern für Ärger. Die Verlagsleitung müsse von der Anzeige gewusst haben, heißt es in einem anonymen Brief aus der Belegschaft. Einige verärgerte Leser kündigten bereits ihr Abo.

Muslim

Der Koran im Klartext: Religion des Friedens – Fragezeichen?” So war die halbseitige, islamkritische Anzeige in der Passauer Neuen Presse übertitelt. Rund 15.000 Euro soll der Verein “Die Deutschen Konservativen” der Verlagsgruppe Passau dafür gezahlt haben. Die Gruppierung wird dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet. Der Vereinsvorsitzende Joachim Sieger ist mindestens einmal wegen Volksverhetzung rechtskräftig verurteilt worden.

http://www.br.de/nachrichten/niederbayern/inhalt/pnp-rechte-anzeige-100.html

Von Dieter Will

Betrifft : Die Anzeige „Der Koran im Klartext: Religion des Friedens?“ in der PNP (Passauer Neue Presse) vom 14.Februar

Offener Brief an die PNP zu Händen von Chefredakteur Ernst Fuchs   zum hausinternen „Skandal“ des Abdrucks einer islam-kritischen Anzeige

Sehr geehrter Herr Fuchs!

Zunächst einmal möchte ich Ihnen mit sarkastischem Gelächter dazu gratulieren, dass ausgerechnet die islamophile PNP einen öffentlich gewordenen „Skandal“ an der Backe hat, weil sie eine angeblich (!) islam- feindliche Anzeige abgedruckt hat. Die PNP hat in den letzten Monaten mindestens 5 islam-kritische Leserbriefe von mir im Papierkorn enden lassen, dazu kenne ich weitere 5 Leserbriefschreiber, deren ebenfalls islamkritische Leserbriefe am selben Ort der PNP ihre einzige und letzte Ruhestätte gefunden haben. Mein sehr langer „Offener Brief“ zur Islamisierung Deutschlands an die PNP und die anderen Zeitungsorgane unserer Region (VA, PAWO, AS) blieb (selbstverständlich!) ohne jegliche Reaktion, lieber schwadronieren Journalisten (vor allem die der „Am Sonntag“), stinkend vor Ahnungslosigkeit,  über die „Wahnidee einer Islamisierung“ in Deutschland und Europa.

Wenn ich nicht als langjähriger Lehrer für deutsche Sprache, Literatur, Kultur und Politik und Ethik wüsste, dass auch bei uns die Meinungsfreiheit der Bürger an den Türen der Pressebesitzer bzw. deren Beauftragen in Gestalt einer Leserbriefredaktion und der Chefredaktion endet, wäre ich längst an unserer Demokratie verzweifelt. So aber habe ich nie eine Illusion darüber gehabt, dass die Meinungen der Bürger, vor allem durch Monopol-Organe wie der PNP, einer ständigen Manipulation und Zensur unterliegen, und ich habe mich bis vor kurzem damit abgefunden, dass diese extrem einseitige und „parteiliche“ Manipulation der gesamten Leserschaft durch die anderen Medien, Zeitungen und Fernsehsender, korrigiert und ins richtige, demokratische Lot gebracht werden. Bei den Themen Asyl, Migration und Islam muss ich allerdings seit geraumer Zeit feststellen, dass offensichtlich eine insgeheime „Gleichschaltung“ unserer gesamten medialen Meinungsmacher stattgefunden hat. Ganz ungeniert unterbindet unsere politisch-mediale Klasse jeden Versuch, diese drei Themenbereiche, die ja in einem engen Zusammenhang miteinander stehen, intensiv, fair und demokratisch zu diskutieren. Nur so lässt es sich auch erklären, dass sich die PNP, vertuscht vor den Augen der Öffentlichkeit, eine schwere „Rüge“ von solchen Medienorganen eingefangen hat, die mit ihrer Manipulationsarbeit seit langer Zeit diese islamophile, kulturrelativistische, migrations-euphorische Leserausrichtung betreiben: Dazu gehören die einst angesehene, inzwischen beim Thema Islam auf den Hund gekommene Süddeutsche Zeitung und der Bayerische Rundfunk, vor allem in Gestalt seiner B5-Nachrichtengebung.

So wird seit einigen Tagen,  ganz insinuierend, verbreitet, die Verlegerfamilie der PNP Dieckmann-Tucci hätte auf der Veröffentlichung dieser „rechtsradikalen“, islam-kritischen Anzeige bestanden, für die sich der Chefredakteur Ernst Fuchs so eilfertig und devot öffentlich entschuldigte, indem er die Schuld daran der Anzeigen-Abteilung zugeschoben hat. Dass es hausintern in der PNP gewaltig rummst, kann einen langjährigen, täglich an der Lektüre der PNP leidenden Leser nur mit großer Freude und Genugtuung erfüllen. Noch dazu, wenn man die „skandalöse“ Anzeige mehrmals sehr genau liest und jedes Wort und jedes Zitat genau prüft: Ohne zunächst auf den Auftraggeber einzugehen („Die Deutschen Konservativen“), kann ich nach genauer Prüfung der Koran-Zitate im Vergleich mit anderen deutschen Übersetzungen feststellen, dass die 5 ausgewählten Suren inhaltlich völlig richtig wiedergegeben sind und dass sie sogar eine eher „harmlose“ Tendenz aufweisen, denn 3 von ihnen (Sure 4,57// 5,87// 22,10ff/) beschäftigen sich mit den abstrusen Höllenstrafen, die alle „Ungläubigen“ erwarten und die eigentlich nur einer sadistischen Phantasie entsprungen sein können. Eine Sure (8.56)greift eine der üblichen Aussagen des Korans auf, dass nämlich die Ungläubigen von Allah „wie das ärgste Vieh betrachtet werden“, und nur eine einzige Sure (47,36) ist eine der im Koran viel zahlreicheren Tötungssuren.

Man hätte diese Auswahl viel direkter und deutlicher treffen können, indem die Anzeigenmacher statt der Höllenstrafen-Verse 4 weitere der bösartigen Tötungsaufrufe des Korans ausgewählt hätten. Auch der Begleittext ist weder inhaltlich noch juristisch in irgendeiner Form „volksverhetzend“ bzw. „rechtsradikal“, insofern hat die angeblich vorher stattgefundene juristische Prüfung völlig zu Recht grünes Licht zur Veröffentlichung gegeben. Und wenn man laut Süddeutscher Zeitung dafür etwa 15.ooo Euro in die klammen(?) Kassen der PNP bringen kann, was spräche also dagegen? Außer natürlich : die linke Medien-Mafia, die jede öffentliche Kritik an der Feindseligkeit des sogenannten Heiligen Buches der Muslime rigoros unterbindet: Ich habe in den letzten Jahren mehrere Leserbriefe an die SZ mit Koran-Zitaten und „Korrekturen“ (z.B. an der ständig falsch verbreiteten Sure 2 „Es gibt keinen Zwang im Glauben“) geschickt, die natürlich ebenfalls alle im Papierkorb gelandet sind. Ganz offensichtlich ist es inzwischen ein gewaltiges Tabu, aus dem Koran oder dem Hadith öffentlich zu zitieren, wenn es genau um die extrem „anstößigen“ Suren und Hadithen geht. Dem entspricht auch, dass muslimische Geistliche bei den „Toleranz- Demonstrationen“ immer nur die „schönen“ (d.h.aus der mekkanischen Zeit Mohammeds stammenden) Suren zitieren. Wenn sie ausnahmsweise eine aus der medinensischen Zeit (z.B. die Sure 5) öffentlich vortragen, verfälschen sie diese bis zum Gegenteil von dem, was der Koran wirklich sagt („Wer einen Menschen tötet,…“; es folgt nämlich im nächsten Vers das blanke Gegenteil : „Diejenigen aber, die Allah und seinen Gesandten bekriegen… sie werden insgesamt getötet oder gekreuzigt oder es werden ihnen die Hände und die Füße wechselseitig abgehackt…“).

Aber was will so ein kleiner Provinz-Wurschtler wie ich sagen, der seit 5 Jahren intensiv Islam-Studien betreibt, wenn die kritischen Publikationen von Islamwissenschaftlern wie Tilman Nagel, Hans-Peter Raddatz und Rainer Glagow und des Soziologe Hartmut Krauss in der Öffentlichkeit dadurch keine Resonanz finden, weil die bundesdeutschen Medien genau dies mit allen Mitteln zu verhindern versuchen. Ich kann nur jedem, der immer noch glaubt, der Islam sei eine „Religion des Friedens“ das neueste Buch von Tilman Nagel („Angst vor Allah. Auseinandersetzungen mit dem Islam“, November 2014) empfehlen.  Wer immer noch bestreitet, dass wir Deutsche einen sehr kritischen Dialog mit allen Muslimen über ihre Glaubensgrundlagen führen m ü s s e n , wie es der Nestor der deutschen Islamwissenschaft Tilman Nagel schon bei der 1.Islam-Konferenz angemahnt hat (bei den folgenden wurde er meines Wissens schon nicht mehr eingeladen!), spaltet weiterhin die deutsche Gesellschaft in Extreme hinsichtlich der gesamten Zuwanderungsproblematik und des Islam-Problems.

Noch ein Wort zu den Anzeigen-Auftraggebern : Natürlich weiß ich, dass diese ein Ableger der sogenannten Rechtsextremisten in der Bundesrepublik sind, das heißt aber noch lange nicht, dass sie mit allem (!!), was sie behaupten und publizieren im Unrecht und in der Rechtsradikalität sind. Die „skandalöse“ Anzeige ist es ganz sicher nicht. Wenn ein Satz wie der folgende : “Wir müssen dafür sorgen, dass dieses Land unser Land bleibt“ (SPIEGEL vom 21.2.2015, S. 17) schon als „rechtsradikal“ eingestuft wird, dann bin ich, ein „Linker“ aus einer echten sozialdemokratischen Familie und hunderten von „linken“ Leserbriefen auch ein „Rechter“.

Im Übrigen habe ich nach über 3ojähriger täglicher Lektüre der PNP eine neue Erfahrung gemacht: Ich muss auch den Sportteil der PNP, den ich normalerweise mit einer typischen Handbewegung wegwerfe, genauer durchsehen, es könnte sich ja überraschenderweise eine interessante Anzeige darin befinden, wie es bei dem eben diskutierten Objekt der Fall war.

  1. Auch dieser Brief ist auf meiner Internet-Seite nachzulesen. Dass ich ständig für den Papierkorb der PNP arbeite, habe ich mir abgewöhnt.

http://journalistenwatch.com/cms/das-drama-um-eine-islamkritische-anzeige-in-einem-islamophilen-blatt/

via indynet

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