Buntes Salafisten-Bremen: SPD will noch mehr Zuwanderung, sind wir bald alle „Charlie“?

Buntes Salafisten-Bremen: SPD will noch mehr Zuwanderung, sind wir bald alle „Charlie“?

Bremer Politik


http://journalistenwatch.com/cms/bremer-polizei-stuermt-moschee-ohne-genehmigung/

Gott sei Dank haben wir wenigstens keine Waffen gefunden!“

Von Klaus Barnstedt

Eine Richtung des Theaters der 50-60er Jahre aus dem letzten Jahrhundert wird in Bremen wiederbelebt, das sogenannte  absurde Theater.

Der damals avantgardistische Zweig der Literaturgattung „Drama“ beabsichtigte, eine Sinnfreiheit der Welt aufzuzeigen und versuchte den darin vorkommenden orientierungslosen Menschen darzustellen.

Inzwischen hat eine Umkehrung der Idee stattgefunden und die Wirklichkeit selbst hat sich an dieser literarischen Vorgabe ausgerichtet.

Heutige Hauptdarsteller der Aufführung eines absurden Theaterstücks in Bremen sind dortige Islamverbände, ein Innensenator sowie Vertreter der Lokalpresse.

Hier der wesentliche Handlungsstrang der Tragödie:

Der Stadtstaat Bremen hat am Wochenende mit einer Anti-Terror-Aktion bundesweit für Aufsehen gesorgt. Es gab konkrete Hinweise auf einen geplanten Anschlag und entsprechende Aufregung in der Bevölkerung.

Durchgeführte polizeiliche Untersuchungen richteten sich gegen die zahlenmäßig starke salafistische Szene in Bremen.

Bereits im Herbst letzten Jahres sollen Erkenntnisse über die Beschaffung von  Waffen durch einen 39-jährigen Libanesen und einen 36-jährigen Mithelfer vorgelegen haben. Aktueller Verteilerschlüssel des Kriegsgerätes: geheim.

Offenbar wegen verstärkter Aktivitäten in dieser Richtung und wegen eines nicht auszuschließenden bevorstehenden Terror-Anschlags kam es am Samstag nicht ganz zufällig zu der Durchsuchung des islamischen Kulturzentrums (IKZ) in Bremen, dem laut „Weser-Kurier“ vom 02.02.15 der Innensenator Ulrich Mäurer „eine große Nähe zur salafistischen Szene unterstellt“.

Der Vorsitzende der islamischen Religionsgemeinschaft Schura (entsprechender islamischer Dachverband)  in Bremen übte nach dem Anti-Terror-Einsatz „scharfe Kritik“ am Vorgehen der Polizei. Die Durchsuchung des Islamischen Kulturzentrums bezeichnete der Vorsitzende der Religionsgemeinschaft, Ismail Baser, als „unangemessen und respektlos“.

Die Beamten seien „mit Stiefeln und Hunden inmitten des Gebets in die Moschee gestürmt“.

Man muss die Empörung verstehen! Offenbar hatten die martialisch ausstaffierten Polizisten schlicht vergessen, sich anzumelden. Wenigstens ihre Kampfstiefel hätten sie bei ihrem Besuch ausziehen können!

Auch ihre Sprengstoff-Spürhunde hätten in gebührlichem Abstand zur Moschee  auf der Straße an Pfosten von Verkehrsschildern angeleint werden müssen. Man weiß doch, dass Hunde für Muslime ‚unrein’ sind!

Und dann dieses: Als Personen, die auf eine vorbildliche Willkommenskultur treffen,  hätten die Beamten „die Gläubigen, darunter ein Dutzend Kinder, gezwungen (!), mehrere Stunden gefesselt auf dem Boden zu liegen.“

Wenn man von der Polizei darum gebeten oder höchstenfalls aufgefordert worden wäre, eine Anweisung zu befolgen, hätte man sich selbstverständlich geweigert, aber so!

Nebenbei bemerkt, wenn alle die ganze Zeit hätten stehen müssen, wäre es erst recht eine wirkliche Zumutung gewesen!

Immerhin, und das ist beruhigend, sind keine mit der Aktion zusammenhängenden Foltervorwürfe gegen die Polizei erhoben worden, bisher jedenfalls.

Dennoch, wenigstens eine Entschuldigung für die Polizeiaktion ist mehr als angebracht, wie auch der Kommentator der Zeitung vorsorglich andeutungsweise einfordert:

„…die Vorwürfe der Schura (müssen) aufgeklärt werden, die Beamten seien unangemessen hart vorgegangen.“

Schließlich spricht der Schura-Vorsitzende allen „Bremer Muslimen “ aus dem Herzen, indem er feststellt: „Wir sind sehr bestürzt.“ Und er macht unmissverständlich klar, „dass dieser Umgang der Behörden mit den(!) Bremer Muslimen nicht in Ordnung“ ist.

Wie intensiv denn nun die Nähe zur salafistischen Szene ist, die ihm der Senator unterstellt und die gegebenenfalls so einen „Umgang“ mit seiner Religionsgemeinschaft rechtfertigen könnte, darüber muss Herr Ismail Baser öffentlich keine Rechenschaft abgeben. Dazu ist er einfach von keinem der intensiv und sauber recherchierenden Journalisten befragt worden.

Deshalb kann der Vorsitzende der Religionsgemeinschaft auch gleich noch fordern,  „Die Sicherheitsbehörden sollten ihre Informanten (…) dringend infrage stellen.“

Und schließlich hat die Polizei sogar noch „verschlossene Türen … gewaltsam aufgebrochen“, anstatt „den Hausmeister zu bitten“, ihnen behilflich zu sein.

Dass nach den Worten von Innensenator Ulrich Mäurer dem Anti-Terror-Einsatz  „Erkenntnisse der Bremer Polizei und des Landesamts für Verfassungsschutz mit Hinweisen einer Bundesbehörde zu einer konkreten Gefährdungssituation“ vorgelegen haben, braucht  den muslimischen Vorsitzenden nicht zu interessieren.

Überhaupt: Was bedeutet schon die Abwehr einer potentiellen  Bedrohung der Bremer Bevölkerung im Vergleich zu der Störung eines ‚Gebets in einer Moschee’!

Der Innensenator muss sich deshalb unbedingt fragen lassen, ob seine Vorgehensweise vom Wochenende sensibel genug war. Er kann zwar nicht ausschließen, „dass gewaltbereite Islamisten in Bremen (…) über die vermuteten Maschinen– und Automatikpistolen verfügen“, ist aber „froh, dass wir keine Waffen gefunden haben.“

Man könnte wohl eher froh sein, dass nichts Schlimmes geschehen ist!

Wirklich beruhigend ist es ja nicht, wenn man die Existenz von Waffen stark vermutet, sie aber nur leider nicht findet!

Zum Glück sind aber eben keine gefunden worden, das hätte nur wieder zu einer pauschalen Stigmatisierung von Muslimen geführt, meint wohl der Innensenator.

Kommen wir zum wenig überraschenden Schluss des absurden Theaterstücks:

Der Weser-Kurier will „dem Islam in Bremen ein Gesicht geben“ und startet dazu eine Serie. Beginn: Mittwoch, 4. März.

Liebe Leute, der Islam hat sogar mehrere Gesichter. Man hat aber den Eindruck, manche Journalisten zielen darauf ab, bestimmten Kreisen entgegenzukommen und nur ein vermeintlich grundsätzlich friedliches Gesicht des Islams vermitteln zu wollen.

Aktualisierter Nachtrag:

Musste das sein?“ überschreibt der Weser-Kurier seine heutige (03.03.15) ganzseitige Berichterstattung über den Polizeieinsatz vom Wochenende.

Darin verteidigt der Innensenator die Vorgehensweise der Polizei.

Es habe der begründete Verdacht bestanden, „dass Salafisten in Besitz von Maschinenpistolen waren.“

Bei der erforderlichen Polizeiaktion habe man versucht,  „nicht  unnötig religiöse Gefühle zu verletzen“ und sei deshalb „während einer Gebetspause“ in die Moschee vorgedrungen. Zudem hätten die Polizeikräfte bei ihrem unangemeldeten Besuch „auch Überschuhe“ getragen.

Der „Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) reagiert bestürzt auf die Vorwürfe der islamischen Religionsgemeinschaft. Die Behauptung, Kinder seien gefesselt worden“, weist er zurück.

Ismail Baser, der Vorsitzende der Schura, korrigiert seine Aussage über misshandelte Kinder während des Einsatzes nur leicht. Es handelte sich bei der kinderfeindlichen Schikane – wie ihm von „Zeugen“ berichtet wurde – darum, dass „Jugendliche mit Bart zunächst gefesselt wurden“. Als die Beamten festgestellt hatten, dass es sich bei den Bartträgern um „Minderjährige“ handelte, habe man diese „freigelassen“.

Knappe Theaterkritik: Es tut schon weh, sich so etwas anhören zu müssen!

Via indynet

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