“Europa führte zweimal Krieg, der dritte wird der letzte sein!”

Europa führte zweimal Krieg, der dritte wird der letzte sein!”

Die USA schlittern in einen neuen Krieg

Ist Deutschland Aufmarschgebiet und Schlachtfeld?
https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2015/03/03/die-usa-schlittern-in-einen-neuen-krieg/

Ein Artikel von Gast-Autor Franz Krummbein – Erstveröffentlicht bei Berlin-Athen.eu – Mein Dank an Emmanuel, sagt Maria Lourdes!

 

Laut einem Medien-Bericht, will das US-Verteidigungs-Ministerium sein Budget um acht Prozent erhöhen. Dabei haben alle NATO-Mitglieder sich verpflichtet, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. Es ist dies eine uralte, von Washington schon während des Kalten Kriegs immer wieder erhobene Forderung. Deutschland gibt dagegen nur 1,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für seine Streitkräfte aus. Warum folgen wir – ohne nachzudenken – der amerikanischen Sicherheitsmanie?

Präsident Barack Obama betrachte Europa als den “Grundpfeiler” für das internationale Engagement der USA. US-Vizepräsident Joe Biden spricht auf der Münchner Sicherheitskonferenz: Die Europäer blieben die engsten Verbündeten Amerikas. Inzwischen will das Pentagon neue Atombomben in Europa stationieren. Deutschen Medienberichten zufolge geht es um die Stationierung neuer Atombomben für Tornado- und F-16-Kampfjets. Experten betrachten das als Verstoß gegen die europäische Sicherheit und sehen Hinweise auf aggressive US-Pläne gegen Russland.

Die Software der Flugzeuge soll entsprechend modernisiert werden. Die ersten Bomben sollen ab 2020 zur Verfügung stehen. Wie es hieß, kostet das Programm rund zehn Milliarden US-Dollar.

Angesichts der zunehmenden militärpolitischen Spannungen zwischen Russland und dem Westen wollen die Amerikaner erstens, ihre Militärpräsenz in Europa und ihre militärischen Garantien bekräftigen. Zweitens, wollen sie möglicherweise Russland und die europäischen Partner zu aktiven Verhandlungen über die Kontrolle der taktischen Waffen bewegen. Darüber hinaus gibt es natürlich militärtechnische Motive. Die Frage ist, inwieweit die USA bereit wären, wesentliche Ressourcen in eine Erneuerung ihrer Atomwaffen zu investieren, und zwar angesichts der deutlich zugenommenen politischen Instabilität. Doch jeder sieht den Zusammenhang mit der Ukraine-Krise. Der politische Hintergrund ist offensichtlich. 

Russland lässt sich wirtschaftlich nicht einschüchtern, Europa wird auf diese Weise nur sich selbst schaden. Folglich schafft man Bedingungen für eine direkte militärische Invasion in Russland. Russland hat ein ziemlich starkes Nuklear-Potenzial auf taktischer Ebene, aber auch ein starkes strategisches Potenzial. Um das europäische Potenzial mit dem russischen auszugleichen, bringen die Amerikaner neue Bomben nach Europa. Vor diesem Hintergrund sollte Russland dringend jegliche Reduzierung seiner Atomwaffen stoppen und Maßnahmen treffen, um sein nukleares Potenzial auf den Stand wie vor dem New-START-Vertrag wieder zu erhöhen. Mit anderen Worten, sollte Russland 3.500 bis 4.000 nukleare Sprengköpfe auf strategischen Trägersystemen haben. Das taktische Atompotenzial sollte von den derzeitigen 3.500 auf mindestens 4.000 bis 5.000 Gefechtsköpfe erhöht werden. Dadurch könnte Russland seine Sicherheit und Kampfeffizienz im Fall eines gegnerischen Präventivschlags gewährleisten.

Europa ist dann ein Kriegsschauplatz. Die Europäer selbst brauchen das nicht, sie werden aber von den USA kontrolliert. Ihre amerikanischen Herren brauchen eine Eskalation. Washington hat Europa dazu gezwungen, Atomwaffen aufzunehmen. Die praktische Reichweite der F-16 beträgt etwas mehr als 1.300 Kilometer. Das gibt Aufschluss darüber, welchen potentiellen Gegner die Amerikaner ins Visier nehmen. In dieser Entfernung liegt ja nur ein Staat, der nicht zur Nato gehört. Im Prinzip zeugt das davon, dass sich die USA auf einen Krieg gegen Russland vorbereiten.

Es ist offenbar, dass im Ringen um die Ukraine auch Deutschland und die EU zu den Verlierern zählen, die USA dagegen ihre Geostrategie weitgehend durchgesetzt haben. Rundum, Deutschland und Frankreich sind die Verlierer in diesem Spiel. Die USA sind der Gewinner, wenn sie sich denn durchsetzen. Noch sind nicht alle Würfel gefallen. Die Vereinigten Staaten waren von Anfang an darauf aus, eine verbesserte Zusammenarbeit Russlands mit Deutschland und dem alten Europa zu verhindern.

Insbesondere die Bundesregierung steht jetzt hier mit dem Rücken zur Wand, weil sie einerseits ihre guten Beziehungen zu Russland nicht aufgeben will, aber andererseits nach wie vor in Europa die Führungsposition erhalten will. Und das wiederum geht nicht, wenn die neuen Europäer, also die russophoben, osteuropäischen EU-Mitglieder sich von Deutschland distanzieren. Und hier hat es ja schon ganz deutliche Signale gegeben, auf höchster diplomatischer Ebene. Auch Warnungen, beispielsweise von dem polnischen Präsidenten im Bundestag. Noch vor wenigen Monaten hatte er dort gesagt, uns gefällt diese deutsche Politik überhaupt nicht. Und eine solche Entwicklung wäre natürlich auch nicht gut für Russland.

In den USA spricht man bereits von einer neuen Allianz an der alten NATO vorbei. Also eine neue Allianz, die alle osteuropäischen Länder bis hin zu Aserbaidschan einschließen würde, also rund um Russland. Diese neue Allianz, in der die USA dann führend wären und in der es im Unterschied zur NATO kein Veto-Recht gäbe. Diese neue Allianz wäre natürlich viel unabhängiger von den Sorgen Deutschlands oder Frankreichs. Und hier könnte das militaristische US-Abenteuertum auf die Spitze getrieben werden. Direkt an der Grenze zu Russland. Und von daher gilt es auch eine solche Entwicklung zu verhindern.

Einige Nato-Mitglieder wie Polen sowie baltische und nordeuropäische Staaten, sprechen von einer Aufrechterhaltung oder sogar von einem Ausbau der kollektiven Verteidigung. Nach dem Nato-Gipfel in Lissabon (2010) wurde es offensichtlich, dass die Allianz bereit ist, diese Funktion zu bekräftigen. Die nukleare US-Präsenz in Europa ist ein sehr wichtiger Bestandteil dieses Konzepts.

Es gibt aber auch andere Nato-Mitglieder, die diese Politik für veraltet halten und eine Änderung der US-Atompräsenz in Europa fordern. Fakt ist, dass die Europäer nicht an den roten Knopf ran dürfen und keine lebenswichtigen Entscheidungen fällen. Eine Wahl zwischen Leben und Tod treffen immer die Amerikaner. Und sie leben zu weit entfernt, um am eigenen Leib zu spüren, wie prinzipiell diese Frage ist.

Da liegt die einfache Wahrheit greifbar vor uns! Deutschland ist Aufmarschgebiet und Schlachtfeld. Die Deutschen fangen an, das zu begreifen. Man darf nicht Dresden-1945 vergessen!

Europa führte zweimal Krieg, der dritte wird der letzte sein!”

Das Pentagon beabsichtigt, im Jahr 2015 etwa 150 Panzer in Europa zu stationieren. Die USA erklären das mit den Bedürfnissen der Militärmanöver und der Notwendigkeit, die Sicherheit der Nato-Partner zu gewährleisten. Die konkrete Geografie der Stationierung dieser dem heutigen, krisengeschüttelten Europa so notwendigen „Ware“ wird noch konkretisiert, allerdings offenbart das Pentagon einen guten Appetit. Neben Deutschland können diese Panzer am Bogen von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer – in den Ländern des Baltikums, in Polen, Rumänien und Bulgarien – positioniert werden. Die Operation zu ihrer Verlegung soll im Rahmen der Militärmanöver „Atlantic Resolve“ (Atlantische Entschlossenheit) erfolgen, die das ganze Jahr 2015 durchgeführt werden.

Die Heuchelei der Amerikaner besteht darin, dass die Militärangehörigen der Nato nach dem Abschluss dieser Manöver in ihre ständigen Stationierungsorte zurückkehren, darunter in die USA, die Panzer sollen indessen vor Ort bleiben. Der Kommandeur der US-Landstreitkräfte in Europa, Generalleutnant Ben Hodges, hat bereits ausgerechnet, dass Derartiges billiger sein werde, als die Panzer über den Atlantik zurück zu transportieren.

Für die Amerikaner ist es tatsächlich „billiger“, die Kosten für die langzeitige Wartung der Panzer den Europäern aufzuhalsen. „Billiger“ ist es auch für die Generale der Nordatlantikallianz, die einen wunderbaren Anlass erhalten haben, von ihrer Unabkömmlichkeit zu sprechen und die verstaubten Pläne zur Entfaltung der Nato-Truppen für den Kriegsfall in Europa aus den Safes herauszuholen. Einen Vorteil hat auch die politische Führung der Allianz, die versucht, den eigenen Ausarbeitungen neues Leben einzuhauchen.

Das 2010 verabschiedete neue Strategische Konzept der Nato für den Zeitraum bis 2020 formuliert die Hauptaufgabe der Allianz insgesamt im Einklang mit dem Nordatlantikpakt von 1949 – als „kollektive Verteidigung im Fall eines Überfalls von außen her“. Allerdings scheint es der Nato-Führung zu langweilig zu sein, auf einen Überfall von außen zu warten. Und so beschloss sie, die Ukraine-Krise auszunutzen, um die militärische Komponente in der Tätigkeit des Blocks zu verstärken. Die Nato stört sich auch nicht an der Tatsache, dass die Ukraine-Krise nicht in die Kategorie einer äußeren Bedrohung für die Nato fällt, denn keiner beabsichtigt dort, Ungarn, die Slowakei oder Polen zu überfallen.

Allerdings verneinen die hohen Militärs der USA und der Nato auf jegliche Art eine Verbindung zwischen der Stationierung von etwa 150 amerikanischen Panzern und dem Bestreben, die antirussische „ukrainische Karte“ auszuspielen. Die Sprecherin des Pentagons, Alayne Conway, erklärte lediglich, man suche eine „bessere Variante der Unterstützung“ der Operation „Atlantic Resolve“. Unter den Arten der zu stationierenden Militärtechnik nennt sie sogar LKWs.

LKWs zählen natürlich zur friedlichen Technik, wenn man mit ihnen keine Panzermunition transportiert. Aber wie verhält es sich mit der Tatsache, dass die Nordatlantikallianz gerade seit dem Ausbruch der Ukraine-Krise ihre Präsenz in Polen und in den Ländern des Baltikums bedeutend verstärkt hat, indem sie zusätzlich Jagdflugzeuge dorthin verlegt und faktisch eine Basis in Estland unter ihre Kontrolle genommen hat? Allerdings gebe es noch einen anderen wichtigen Faktor, der die USA und die Nato zwinge, nervös zu werden und die Europäer zu bewaffnen. Das sei die sich festigende militärpolitische Zusammenarbeit Russlands und Chinas, die für den Westen eine sehr ernsthafte Herausforderung darstelle.

Die Anheizung der militärischen Hysterie seitens des Westens untergräbt nicht nur das in den letzten Jahrzehnten angehäufte Gepäck der Zusammenarbeit mit Russland, sondern kann auch wirklich fatale Folgen für die ganze Welt haben. Denn in der Zeit, wo die US-amerikanischen Generale die Zusammenarbeit mit Moskau einstellen und ihre Panzerkanonen in Osteuropa auf imaginäre russische Divisionen richten, bereiten echte Terroristen echte Angriffe vor. Die größte Bedrohung sei hierbei der Nuklear-Terrorismus, den die Nato und Russland, West und Ost, gemeinsam bekämpfen sollten. Allerdings hat es den Anschein, als würde man in den westlichen Hauptstädten erneut beschlossen haben, Russland durch ein Panzervisier zu sehen, wobei die echten – nicht erfundenen – globalen Herausforderungen und Bedrohungen ignoriert werden.

Europa führte zweimal Krieg, der dritte wird der letzte sein”, heißt es in einem Lied (von den Bots). Wie lange wollen die Europäer – und speziell die Deutschen – diese selbstmörderische Politik ihrer Regierungen eigentlich noch dulden?!

Westen versinkt im Dunkeln

Die US-Zeitschrift „The National Interest“ hat einen Bericht über die vier mächtigsten Armeen der Welt veröffentlicht. Nachdem die sowjetische Bedrohung verschwunden war, sind „die militärischen Muskeln vieler europäischer Staaten atrophiert“. Experten zufolge ist derzeit ausgerechnet die russische Armee die schlagkräftigste in Europa.

Russland besitzt das zweitstärkste Atom-Potenzial in der Welt. Aus diesem Grund ist eine gegen Russland gerichtete Aggression mit traditionellen Methoden praktisch ausgeschlossen. Ein Angriff ist sinnlos, denn die russische Militärdoktrin ermöglicht bei Bedarf einen nuklearen Gegenschlag. Deshalb entfesselt der Gegner einen Informationskrieg.

In diesem Zusammenhang wird die Meinung aufgezwungen, dass sich Russland um jeden Preis am Westen orientieren müsse – selbst wenn die eigene Souveränität zum Teil geopfert wird. Man argumentiert, die USA und die führenden Länder Europas seien die Spitzenreiter der globalen Wirtschaft und Russland könne ohne sie nicht überleben. Die Befürworter dieser Betrachtungsweise ignorieren jedoch die Tatsache, dass die westliche Zivilisation derzeit einen tiefen Verfall erlebt. Diese Zivilisation hat die Weltwirtschaftskrise verursacht. Die EU und die USA versuchen, ihren Schulden-Kollaps auf den Rest der Welt zu übertragen. Paradoxerweise sind viele Deutsche stolz darauf.

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http://lupocattivoblog.com/2015/03/03/die-usa-schlittern-in-einen-neuen-krieg/

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