Wuppertal – Lüge und Wahrheit

Wuppertal – Lüge und Wahrheit

Von Torsten Hähling

Persönlich behaupte ich, es gibt eine große und messbare Mehrheit, die bestätigt, dass es erhebliche Abweichungen aus Wuppertal gibt- zwischen dem öffentlichen Geschehen gestern und dem veröffentlichten Geschehen. Dies ganz losgelöst davon, auf welcher Seite man sich selbst positionieren würde. Wenn man das hochrechnet auf die Gesamtbevölkerung, dann müsste man sich in Berlin ganz warm anziehen oder besser gleich die Koffer packen, das sind Fakten! Nur warum scheint es, dass es bei jedem Systemprotest stets nur eine relativ „überschaubare“ Gruppe von Menschen ist, welche ihren Unmut demonstrativ zum Ausdruck bringt? Die Antwort darauf ist noch einfacher, als die mathematische Aufgabe des Rechnens von „eins plus eins“!

Dies ist selbstredend gesteuert, sogar massiv! Über die Rolle der Medien, zumindest der in DDR-Manier gleichgeschalteten, systemtreuen, etablierten Altmedien, die man auch als „kulturelle Leitmedien“ oder „Qualitätsmedien“ bezeichnet kennt, braucht man nicht zu diskutieren, man tut dort Kraft des Amtes- respektive Stiftes, alles machbare daran, um ein möglichst schlechtes Bild zu zeichnen von denen, die ihrem Protest Woche um Woche friedlich Ausdruck verleihen. Fakten, wie eine signifikante Abnahme von Lesern im Printbereich, wie auch teils drastisch fallende Einnahmen durch Werbung, erfährt man indes nur, wenn man sich gezielt informiert, beispielsweise bei Instituten. Während vor einem Jahr der ADAC seine Krise offen benannte und seitdem glaubhaft Mißstände aufarbeitet, Dinge ändert und von externen Experten prüfen lässt, wird die Krise der Medien noch nicht einmal zu gegeben! Warum? Weil man dann sich selbst hinterfragen müsste! Dabei bietet doch die Verleihung des Unwortes des Jahres quasi als „Wink mit dem Zaunspfahl“, die Gelegenheit mal richtig im Pressestall auszumisten und vor allem ordentlich zu lüften, um den ganzen Mief los zu bekommen.

Ich behaupte, dass ich in jeder etablierten deutschen Tageszeitung pro Tag wenigstens eine Presselüge finden würde. Hier greife ich noch tief, weil ich schon aus zeitlichen Gründen gar nicht jeden Artikel lesen kann. Dass was man in Bezug auf Wuppertal lesen konnte bzw. dass, was als dessen Auswertung vom Stapel gelassen wurde, ist wie erwartet auch mehr gelogen als wahr. Einen Speisepilz, der überwiegend von Maden befallen ist, wirft man besser ganz weg, als womöglich die wenigen genießbaren Essenzen zu finden. Passend dazu auch eine Aussage meines damaligen Ausbildungsleiters, auf meine Frage- wie man ständig 120% Planerfüllung erreichen würde. Er antwortete: „Ach das ist doch nur für Berlin“- ein Satz, den ich Zeit meines Lebens nie vergessen werde! Neben Gemeinsamkeiten gibt es aber auch Unterschiede in der heutigen Zeit, denn aus Berlin erfolgen teilweise aktive Anweisungen Dinge zu fälschen. Die Demokratie in Deutschland ist in Gefahr, einige aus meinem Bekanntenkreis gehen hier noch weiter und bestreiten selbige bereits grundlegend. In der Verfassung der Bundesrepublik wird mir in Artikel 8 GG ein Demonstrationsrecht eingeräumt sowie nach Artikel 5 GG das Recht auf freie Meinungsäußerung. Gestern hat in Wuppertal jedoch der Rechtsstaat versagt, denn mir wurden meine verfassungsmäßigen Grundrechte genommen bzw. eingeschränkt. Gegen Auflagen, was dies gemäß Grundgesetz (Satz 2) relativieren würde, habe ich dabei nicht verstoßen, denn ich war friedlich und ich hatte keine Waffen dabei. Mein Rechtsempfinden sagt mir, dass ich mich hier in höchster Instanz beschweren dürfte und dabei müsste mir entsprechend aller geltenden Gesetze das Recht zugesprochen werden.

Hier geht es jedoch nicht nur um den Artikel 8 des Grundgesetzes, sondern vorrangig um ganz andere Dinge. Diese sind jedoch nicht- bzw. nicht vollständig in Gesetzen geregelt auch gehören sie nicht zu den 3 Säulen der Demokratie (Legislative/Exekutive/Judikative) sondern sind durch Regelungen und Absprachen organisiert, von denen das (Wahl-)Volk wenig bis gar keine Ahnung hat. Die „staatliche Kampfhundestaffel“ umschreibt dabei nur oberflächlich einen Begriff bzw. eine Zusammenrottung von Berufsdemonstranten. Würde man hier investigativ ermitteln, würde man die dunkelsten Kapitel des Landes beleuchten, was auch zahlreiche Verstrickungen von Politikern und Parteien bis hin zum Bundesfamilienministerium schonungslos offen legen würde.

Um den „Mißstand von Wuppertal“ zu beleuchten, könnte man von mehreren Seiten anfangen und würde hier- wie da zahlreiche Ungereimtheiten finden, die ganze Bücher füllen würden. Als seriöses Medium bräuchte man sich einzig auf die Fakten beschränken und wäre damit noch nicht mal dem oft obligatorischen „Rassismus-Verdacht“ ausgesetzt. Salafisten planten eine Kundgebung in Wuppertal. Nach dessen Bekanntwerden formierte sich sofort Protest und verschiedene Gruppen und Bürgerbewegungen riefen zum Widerstand auf. Selbst die mysteriöse Antifa, die in ihrer Existenz schon mal gänzlich geleugnet wird, hatte eine Gegendemo gegen die Salafisten geplant, wie ihre eigenen Veröffentlichungen im Netz beweisen. Dies deutete man medial als „guten“ Protest, während bspw. HoGeSa oder ‪#‎Pegida‬ als der „schlechte“ Protest verkauft wurde. Dies ist bereits eine Lächerlichkeit sondersgleichen, wenn man Menschen abqualifiziert und diesen damit ihre verfassungsmäßigen Rechte abspricht! Eine Sache kann nur dann erfolgreich sein, wenn man die Kräfte bündelt und nicht aktiv eine Selektion legitimiert.

>> Wie lief es wirklich?
Vor dem Veranstaltungsmarathon von Wuppertal wurden „Aufstellpläne“ publik, die bereits auf den 1.Blick eine Strategie offenbarten. Während Salafisten und das bürgerliche Protestlager recht weit von einander weg ihren Ort zugewiesen bekamen, waren die beabsichtigten Antifa-Camps von vorn herein bedrohlich nah bei Pegida NRW angeordnet. Hier reicht ein Blick in die Pläne und man braucht keine „Vereinsbrille“, um zu erahnen, dass man Zwischenfälle nicht nur kalkulierte sondern sogar erhoffte! Dies wäre dann eine Premiere- ein Novum, denn Pegida war bisher immer- vielen „Rathäusern“ zum Trotz friedlich und gewaltfrei! Ob es geplant war, dass mindestens 300 HoGeSa-Teilnehmer sich der Pegida NRW-Veranstaltung anschließen, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls summierte sich das Volumen zusammengerechnet auf rund 2000 Personen. Einige Dutzend davon müsste man korrekterweise jedoch abziehen, denn dies verfolgten abseits des offiziellen Areals- sowie außerhalb Personenschleusen, das Geschehen. Die Polizei hatte ein massives Großaufgebot, was ich derart konzentriert noch nie gesehen habe. Dass man damit den späteren friedlichen Spaziergang nicht vor Gewalt von außen absichern konnte, erschließt sich mir nicht. Nicht logisch auch das Prozedere für die Teilnehmer der regulären Gegendemonstration gegen Salafismus. Neu auch, dass in dieser Gegendemo definitiv kein Demonstrantenlohn ausbezahlt wurde, das sage ich sogar unter Eid aus! Alle Teilnehmer hatten Schleusen zu durchqueren, mussten so viele Kleidungsstücke ablegen, bis eine explizite Leibesvisitation möglich war. Dann den Ausweis vor die Brust halten, damit beim Polizeifoto das Gesicht und der Name dokumentiert ist.

Die Wohnanschrift wurde erfasst bzw. mit vorgefertigten Listen händisch bzw. elektronisch abgeglichen. Dagegen ist eine Flughafenkontrolle trotz EU-Einreise aus einem islamischen Land ein Kindergeburtstag, auch das kann ich persönlich bestätigen! Was hatte man von den Pegida-Teilnehmern erwartet? Würden diese ausgerechnet in Wuppertal das erste Mal von ihrer bisher immer friedlichen Haltung abrücken? Gab es konkrete Gefahr, ausgehend von diesen? Nein, das war alles gesteuert! Dennoch weiche ich etwas von den Verantwortlichen von ‪#‎Pegida_NRW‬ab, ich kann nicht alle Thesen bestätigen. Beispielsweise sind mir überwiegend freundliche Polizisten begegnet, ich habe mich sicher mit einem Dutzend von ihnen unterhalten. Das waren „kleine Beamte“, die alle nur ihre Dienstanweisungen ausführen. Gefallen hat mir die Aussage eines jungen Beamten aus Recklinghausen, er sagte zu mir: „Wir haben uns abgewöhnt, jedes Detail zu hinterfragen“. Ein kurzes Nicken- wir sind auf Wellenlänge. Die Gefahr ging hier- wie in allen anderen Veranstaltungen dieser Art von der Gegenseite- also der “Gegengegendemo” aus.

Diese war es auch, die eine augenscheinlich lasche Polizeikette durchbrach und so „kampflos“ bis auf weniger als 30m an die Hauptkundgebung gegen Salafisten heran rückte. Dort standen die- welche teilweise vermummt waren, diejenigen die Eier, Flaschen und Feuerwerkskörper geworfen haben und dort sah man nachweislich die ominöse Antifa-Flagge, die einem bereits beim bloßem Anblick das Blut in den Adern gefrieren lässt. Dieses Banner ist immer da zu sehen wo es eskaliert, wo Autos brennen, wo Fäuste fliegen und- das ist die verbotene Wahrheit, da, wo staatliche Subventionsmittel, respektive Demonstrantenlöhne bezahlt werden, damit die Leute weiter artig rufen „Deutschland verrecke“!

Die Reden waren alle ehrlich, präzise, klar und treffend, trotz der weiten Anreise des sehnsüchtig im Westen erwarteten Herrn Bachmann aus Dresden hatte aber Herr Stürzenberger aus Bayern den lautesten Applaus. Persönlich war ich jedoch bei der Ansprache von „Christine“ am meisten berührt und hatte eine Gänsehaut! „Christine“ wäre eine Woche eher beinahe Opfer eines schweren Gewaltverbrechens geworden. Ein faustgroßer Steinschlag- das ist keine „Weltoffenheit und Toleranz“ mehr- das ist versuchter Mord oder versuchter Totschlag! Ein feiger linksradikaler Anschlag- das Spektrum, was lt. Aussage von Bundesministerin ‪#‎Schwesig‬ nur „aufgebauscht“ sei und wo ihr unlängst auch Herr ‪#‎Gysi‬ noch Recht gab! Zustände, welche die verrottende Demokratie in Deutschland offen an den Pranger stellen.

Ein Bekannter sagte mir bei Veranstaltungsende, dass er V-Männer der Polizei gesehen hat. Diese wurden von ihren Kollegen, welche kurz vorher noch ihre „Gegner“ waren, beinahe unscheinbar über die Absperrgitter geschleust. Das war jedem anderen Teilnehmer strikt untersagt. Dass die Veranstaltung von Pegida NRW überhaupt plötzlich für beendet erklärt wurde, wirft Fragen auf. Sekunden davor hieß es noch, jetzt gehen wir spazieren. Eine kurze Rücksprache mit einem gekennzeichneten Verbindungsmann brachte jedoch einen unfassbaren Zustand zutage. „Die Polizei“ kann den Spaziergang nicht gegen Gewalt von Außen absichern“- eine Farce! Nach Angaben des Bürgermeisters der Stadt Wuppertal, Peter Jung, sollen über 1000 Einsatzkräfte in der Stadt vor Ort sein, diese waren aber wohl alle falsch aufgestellt. Von wo das Gefährdungspotenzial ausging, weiß jeder, nur keiner will es Wahr haben, weil dies als „politisch unkorrekt“ ausgelegt werden dürfte!

Wären diese vielleicht 1800 Leute allein und ohne Gegendemonstranten unterwegs gewesen, hätten 20 Polizisten gereicht, um die jeweiligen Straßen für den Autoverkehr abzusperren. Das war keine Meute, sondern normale Menschen aus dem regulären Alltag, zu welchen sich ein paar Dutzend Hooligans gesellt hatten, die sich ihrerseits auf das Grundgesetz beriefen und damit ebenfalls eindeutig im Recht waren. Auch sah man ausländische Mitbürger, so habe ich mich eine ganze Weile nach Veranstaltungsende mit einer russischstämmigen Frau unterhalten und hatte Gelegenheit meine schulischen Russischkenntnisse aufzufrischen. Zwei Italiener habe ich auch gesehen und freundlich gegrüsst. Ferner sah man bei den Teilnehmern auch viele älteren Menschen sowie 2 Teilnehmer im Rollstuhl. Einer davon hielt ein Jesus-Kreuz, welch ein starkes Zeichen! Dennoch galt „von oben“ eine irrsinnige Anweisung, die Teilnehmer nach dem vorgezogenen eigenen Veranstaltungsende geschlagene 45min festzuhalten. Plötzlich sah man, wie sich der Hinweg vieler erledigte, nachdem eine Antifa-Blockade die Treppen zum Aufgang der Schwebebahn blockierte, umher hüpfte und schwer interpretierbare Parolen skandierte. Die Polizei, welche ich trotz einiger gravierender Unzulänglichkeiten loben möchte, verkündete jetzt mehrfach via Megaphon „Bitte keine großen Gruppen bei der Abreise“! „Sollen wir uns zum Freiwild der Antifahorden machen“, hallte es den Beamten fragend und spürbar ängstlich entgegen. Dann durfte man doch das Areal verlassen, man hat es uns irgendwie verhageln wollen und das von ganz oben. Es war zu hören, dass der CDU-Bürgermeister der Stadt Wuppertal, Peter Jung, angeblich selbst gegen sein eigenes Volk demonstriert haben soll.

Ein klassischer Fall von Rechtsbeugung im Amt und Verletzung des Neutralitätsgebotes, was korrekterweise ein Amtsenthebungsverfahren zur Folge haben muss, oder müsste- wenn man sieht, dass in Wuppertal auch schon mal die „Sharia-Polizei“ schwadroniert und die Aufgaben der rechtsstaatlichen Polizei übernimmt. Die normale Polizei hatte inzwischen die Antifa-Blockade gewohnt kraftvoll geräumt und eilte dann noch zu wechselnden Orten entlang des engen und verwinkelten „Rückweg-Kanales“, um uns vor der Gewalt der Linksradikalen zu schützen. Von Seiten der beendeten Pegida NRW-Kundgebung her blieb es ruhig und friedlich, einige Sprechchöre hörte man nur noch von den Teilnehmern der GSD bzw. HoGeSa auf ihrem Weg zum Hauptbahnhof. Fraglich bleibt, wieso können sich Leute, welche sich den bürgerlichen Lagern entgegenstellen ungehindert bewegen, werden nicht kontrolliert, obwohl nachweislich vorrangig von ihnen ein Gewaltpotenzial abstrahlt? Warum auch war es trotz über 1000 Polizisten möglich, dass die Antifa eine Polizeikette durchbrechen kann und sich bis auf “Wurfdistanz” dem bürgerlichen Lager nähern kann?

>> Zwischenfall und Verletzter am Hauptbahnhof

Am Bahnhof gab es einen Zwischenfall, der den Einsatz eines RTW notwendig machte, ein junger Mann stürzte rückwärts eine Treppe herunter, verkrampfte und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. In der Presse würde das jetzt die Schlagzeile „Zwischenfall mit Verletztem bei Pegida-Aufmarsch“ heißen, was natürlich wieder eine Presselüge wäre. Ich selbst stand direkt neben dem Verunglückten und ich war der Erste, der sich um den am Boden liegenden, nicht ansprechbaren Mann kümmerte. Ich hatte bereits den Notruf gewählt, als ca. 10 Beamte dazu kamen und sich bei mir persönlich nach der Herleitung erkundigten. Natürlich gab es keine medienwirksame, fremdenfeindliche Aktion, sondern nur einen unglücklichen Zwischenfall. Der Mann, welcher ohnehin von starken Medikamenten abhängig ist, verlor ohne Fremdberührung auf der Kante einer Stufe das Gleichgewicht, aber riss „geistesgegenwärtig“ den Kopf vor dem Aufprall hoch, wodurch zum Glück ein schweres Schädelhirntrauma oder schlimmeres verhindert werden konnte.

In der „Festung Wuppertal“ nutze ich zur Abreise zusammen mit meinen beiden Begleitern ein Taxi, um aus dem Kessel der Innenstadt heraus zu kommen und den Weg zum Auto der Fahrerin zu finden. Uns chauffierte ein türkischer Taxifahrer. Wir hatten nette Gespräche mit ihm, welcher sich als moderner Alevit bezeichnete. Er hatte volles Verständnis für den Kampf gegen Salafismus. Auch befürwortete er eine allgemeine Säkularisierung, sagte der Taxifahrer, welcher seit 36 Jahren in Deutschland lebt und arbeitet. Seine türkische Staatsbürgerschaft hat er längst abgegeben, er denkt und fühlt als Deutscher – das nenne ich mal Integration.

http://journalistenwatch.com/cms/wuppertal-luege-und-wahrheit/

Via pegnet

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s