#US #Drohnenkrieg: “Alles was mit Drohnen zu tun hat, geht über Ramstein.”

#US #Drohnenkrieg: “Alles was mit Drohnen zu tun hat, geht über Ramstein.”

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Ex-US-Drohnenpilot packt aus: Merkel an tausendfachen Drohnenmorden beteiligt 

Ex-US-Drohnenpilot Brandon Bryant in Berlin: “Alles was mit Drohnen zu tun hat, läuft über Ramstein”

Eingeladen vom Disruption Network Lab sprach der ehemalige Drohnenpilot der US-amerikanischen Streitkräfte Brandon Bryant in Berlin. 

In seinem Vortrag erläuterte der Veteran was der 1.626-fache Mord an Menschen für ihn bedeutet, welche Konsequenzen er seit seinem Ausstieg aus der Armee gezogen hat und wie der US-geführte Drohnenkrieg vor allem über das rheinland-pfälzische Ramstein organisiert wird. Neu veröffentliche Dokumente der Enthüllungsplattform “The Intercept” um den britischen Snowden-Vertrauten Glenn Greenwald stützen diese Aussagen.

Brandon Byrant vergangenen Freitag in Berlin

Brandon Byrant vergangenen Freitag in Berlin

von RT Deutsch-Redakteur Florian Hauschild

Brandon Bryant wollte schon immer ein Held sein, schon als kleines Kind glaubte er an den Ehrenkodex des Kriegers. Auch heute ist Bryant kein Pazifist, ist sich aber sicher, Krieg müsse, wenn er denn nötig ist, so geführt werden, dass dabei dabei verhindert wird, dass er außer Kontrolle gerät. Das Ringen auf Augenhöhe schaffe Intimität und sogar eine gewisse Verbundenheit zwischen den Kombattanten, die abnimmt je mehr der technische Fortschritt dafür sorgt, dass der Kampf immer mehr aus der Distanz geführt wird. Mit der Erfindung von Handfeuerwaffen und später der Artillerie wurde ein Weg eingeschritten, der für den US-Amerikaner immer weniger mit dem klassischen Weg des Kriegers zu tun hat und dessen kulturimmanente Regeln und Kodizes immer mehr in Vergessenheit geraten lässt. Den gegenwärtigen Höhepunkt dieser Entwicklung sieht Bryant in der Durchführung moderner Drohnenkriege, wie sie von der US-Regierung seit Barack Obamas Amtsantritt umfangreich ausgeweitet wurden und, auch mit Deckung der deutschen Bundesregierung, vor allem vom Militärstützpunkt im rheinland-pfälzischen Ramstein koordiniert werden.

US-Präsident Barack Obama hat Überwachungsflüge über Syrien autorisiert, mit dem Ziel Informationen über die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) zu sammeln. Die Aufklärungsflüge gelten als erster Schritt für mögliche US-Luftangriffe gegen die IS. Nach Informationen des The Wall Street Journal hat das US-Central Command, welches die US-amerikanischen Truppen im Nahen Osten koordiniert, bereits zusätzliche Überwachungsflugzeuge und Drohnen für den Einsatz in Syrien angefordert.

Mehr lesen: US-Drohnenbilanz: 28 tote Zivilisten pro ermordetem “Terroristen”

Brandon Bryant war von 2005 bis

2011 Drohnenpilot der US-Streitkräfte und tötete während dieser Zeit per Knopfdruck 1.626 Menschen. Heute sagt er:

 Mein Land hat mich zu einem Mörder gemacht. Ich wollte ein Held sein, aber eine Drohne zu bedienen gab mir das Gefühl ein Feigling zu sein.”

via usernet

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